
Wir nutzen Cookies, um deine Nutzererfahrung zu verbessern, dir persönlich auf dich zugeschnittene Inhalte liefern zu können und die Nutzung unserer Website zu analysieren. Wenn du auf "alle akzeptieren" klickst, stimmst du dem zu und bist damit einverstanden, dass wir diese informationen mit Dritten austauschen und dass deine Daten in den USA verarbeitet werden könnten. Für weitere Informationen, lies bitte unsere .
Du kannst deine Einstellungen jederzeit anpassen. Wenn du ablehnst, werden wir nur die notwendigen Cookies verwenden und du kannt leider keine persönlich auf dich zugeschnittenen Inhalte bekommen.
Die Kvarner Bucht liegt im nördlichen Kroatien, direkt an der Grenze zu Istrien, und ist für Österreicher eines der bestgelegensten Reiseziele am Meer. Die vier großen Inseln Krk, Rab, Cres und Pag bieten türkisfarbenes Wasser, unberührte Natur und ein Mix aus ruhigen Familienstränden und lebhaften Partyorten. Von Wien aus seid ihr in rund 5–6 Stunden mit dem Auto hier – kein Flieger nötig. Preislich schlägt die Kvarner Bucht Dubrovnik und Split um Längen.
Wer die Kvarner Bucht kennt, fragt sich, warum er nicht früher hergekommen ist. Die Bucht im Norden des Landes ist das Kroatien für alle, die echte Strände statt Touristentrubel wollen – und dabei trotzdem nicht auf gute Infrastruktur und Unterhaltung verzichten müssen.
Die Kvarner Bucht ist eine Meeresbucht im nördlichen Kroatien, eingebettet zwischen dem Festland, der Halbinsel Istrien und den vorgelagerten Inseln. Verwaltungstechnisch gehört sie zur Gespanschaft Primorje-Gorski Kotar mit der Küstenstadt Rijeka als regionalem Zentrum.
Die Lage ist für österreichische Urlauber ideal: Die Bucht schließt direkt an Istrien an, was die Anreise deutlich kürzer macht als für eine Reise nach Dalmatien. Wer Urlaub in der Kvarner Bucht plant, kann die Inseln bequem per Fähre erreichen – Krk sogar über eine Brücke direkt vom Festland.
Anreise aus Österreich:
Wien → Rijeka (Festland/Fähranlegestelle): ca. 480 km, ~5 bis 5,5 Stunden | A2 Südautobahn, Karawankentunnel, Ljubljana, Rijeka
Wien → Insel Krk (über Krk-Brücke): ca. 510 km, ~5,5 bis 6 Stunden | gleiche Route, Abzweigung vor Rijeka
Graz → Rijeka: ca. 300 km, ~3 bis 3,5 Stunden | A9, Spielfeld, Ljubljana
Klagenfurt → Rijeka: ca. 210 km, ~2 bis 2,5 Stunden | kürzeste Route aus Österreich
Mit dem Flugzeug: Ab Wien (VIE) gibt es im Sommer saisonale Direktflüge nach Rijeka. Alternative: Flug nach Pula (Istrien) + ~1 Stunde Fahrt zur Bucht.
Ein Tipp für die Anreise: Wer über Rijeka hinausfährt und die Fähre nach Rab oder Cres nehmen will, bucht die Überfahrt am besten vorab – im Juli und August sind die Fähren voll.
Insel Krk ist mit rund 405 km² die flächenmäßig größte kroatische Insel und die mit der besten Infrastruktur. Seit 1980 ist sie über die Krk-Brücke mit dem Festland verbunden – das macht die Anreise einfach, aber auch die Insel etwas touristischer als ihre Nachbarn.
Die beliebtesten Orte: Baška im Süden mit dem berühmten Sandstrand Vela Plaža (einer der schönsten Strände an der ganzen Adria), Krk-Stadt mit venezianischer Altstadt und Flair, Malinska für Familien und ruhige Buchten, Njivice und Omišalj für Camping-Fans. Das Valamar Camping Resort Krk und das Krk Premium Camping Resort zählen zu den besten Campingplätzen der Adria – beide mit direktem Zugang zum Meer und allem, was ein moderner Campingplatz braucht.
Besonderheit: Baška hat einen der wenigen echten Sandstrände in Kroatien – die meisten Küstenabschnitte des Landes sind felsig oder kieselig.
Die Insel Rab ist für viele Kroatien-Kenner die schönste Insel der Kvarner Bucht – und das nicht ohne Grund. Die Insel teilt sich in zwei charakterlich völlig verschiedene Hälften: die windgeschützte, bewaldete Ostseite mit ruhigen Buchten und die windige, karge Westseite mit wilden Felsklippen.
Die Altstadt von Rab gehört mit ihren vier mittelalterlichen Glockentürmen zu den besterhaltenen der Adria. Der Strand Rajska Plaža (zu Deutsch: Paradiesstrand) bei Lopar im Norden der Insel ist mit feinem Sand und flachem Einstieg perfekt für Familien mit kleinen Kindern. Rab ist außerdem die einzige Insel der Bucht, auf der FKK-Strände eine lange Geschichte haben – der Strand bei Kandarola gilt als einer der bekanntesten naturistischen Badestrände Europas. Erreichbar per Fähre ab Jablanac (Festland) oder Valbiska (Krk) – Überfahrt jeweils unter 30 Minuten.
Insel Cres ist mit 405 km² fast gleich groß wie Krk, hat aber nur rund 3.000 Einwohner. Das merkt man sofort: weniger Touristen, weniger Kommerz, mehr Natur. Die Insel beheimatet eine der letzten stabilen Griffon-Geier-Kolonien Europas – wer Glück hat, sieht die Tiere mit bis zu 2,8 Meter Spannweite über den Klippen kreisen.
Cres ist das Richtige für alle, die Kroatien ohne Massentourismus erleben wollen. Die Strände sind überwiegend felsig und klar, die Buchten schwer zugänglich und deshalb fast leer. Die Überfahrt ab Brestova (Istrien) dauert etwa 25 Minuten – von der Strecke Wien–Kvarner aus gesehen ein kleiner Umweg, der sich lohnt.
Insel Pag ist das Gegenteil von Cres: mondlandschaftlich kahl, windig und im Sommer laut. Das klingt nach einer Abschreckung, ist aber für die richtige Zielgruppe genau das Richtige. Der Ort Novalja beherbergt mit dem Zrće-Strand einen der bekanntesten Open-Air-Clubs Europas – verglichen mit Mykonos oder Ibiza, aber zu Kroatien-Preisen.
Abseits von Novalja ist Pag eine ganz andere Welt: Das gleichnamige Städtchen Pag hat eine sehenswerte Renaissance-Altstadt, die Salzpfannen von Pag produzieren seit Jahrhunderten Salz (und sind ein echter Geheimtipp für Food-Touristen), und der Strand von Simuni im Westen ist einer der familienfreundlichsten der Insel. Das Strasko Camping bei Novalja ist mit über 60 Hektar eines der größten Campingplätze der Adria.
Eines gleich vorweg: Die Kvarner Bucht hat nicht den Ruf als „Sandstrand-Region" – der Großteil der Küste ist felsig oder kieselig, das Wasser dafür glasklarer als an vielen Sandstrand-Destinationen. Wer unbedingt Sand unter den Füßen braucht, findet ihn trotzdem:
Vela Plaža in Baška (Krk) ist der bekannteste Sandstrand der gesamten Bucht – über 1,8 km lang, gut zugänglich, mit Infrastruktur. Im Hochsommer voll, aber groß genug, um einen guten Platz zu finden. Rajska Plaža auf Rab bei Lopar ist feinsandig und flach – ideal für Familien. Strasko auf Pag ist kieselig, dafür gepflegt und weitläufig. Für alle anderen gilt: Die schönsten Buchten sind die, die man zu Fuß oder per Boot erreicht – ohne Sonnenschirm-Vermieter und ohne Gedränge.
Die Wassertemperaturen in der Kvarner Bucht liegen im Juli und August zwischen 23 und 26 Grad. Im Juni und September ist das Wasser mit 20 bis 22 Grad noch sehr angenehm zum Baden.
Juli und August sind die Hauptsaison. Vela Plaža auf Krk, Novalja auf Pag und die Fähren sind voll. Campingplätze wie das Valamar Resort oder Strasko solltet ihr Monate im Voraus buchen. Die Wassertemperaturen sind auf dem Jahreshöchststand, die Stimmung entsprechend gut – aber die Preise auch.
Juni und September sind aus unserer Sicht die beste Zeit für die Kvarner Bucht. Deutlich weniger Touristen, Preise 20 bis 40 Prozent günstiger als im August, Wassertemperaturen noch voll badegeeignet. Cres und Rab haben in dieser Zeit ihren großen Auftritt – die Inseln wirken dann fast menschenleer, aber die Infrastruktur ist geöffnet.
Mai und Oktober eignen sich für alle, die Wandern, Radfahren oder Kulturreisen bevorzugen. Die Temperaturen liegen zwischen 15 und 22 Grad, die Natur ist grün und frisch. Baden ist bei 18 Grad noch möglich, für kältereempfindliche Menschen aber eher Gewöhnungssache.
Fähren: Für Rab, Cres und Pag braucht ihr eine Fähre. Fahrzeiten: Brestova–Cres ~25 min, Jablanac–Rab ~15 min, Prizna–Pag ~15 min. Im Sommer unbedingt vorab buchen oder früh am Terminal sein. Betreiber ist Jadrolinija (jadrolinija.hr).
Krk ohne Fähre: Krk ist die einzige Insel der Bucht, die ohne Fähre erreichbar ist – über die Krk-Brücke ab der Abfahrt Rijeka-Ost. Maut für die Brücke: ca. 3–4 € je nach Fahrzeuggröße.
Maut Kroatien: Auf Autobahnen gilt Streckenmaut (keine Vignette wie in Österreich). Kartenzahlung möglich, Kleingeld schadet nicht. Aktuelle Tarife: hac-ek.hr.
Camping mit Hund: Die Kvarner Bucht ist eine der hundefreundlichsten Regionen Kroatiens. Das Valamar Resort Krk und mehrere Plätze auf Cres erlauben Hunde – immer die Campingplatz-Website vorab prüfen.
Währung: Seit Jänner 2023 ist der Euro offizielle Währung in Kroatien. Kein Geldwechseln nötig, Karte wird fast überall akzeptiert.
e-Card: Die österreichische e-Card gilt in Kroatien als EU-Krankenversicherungsnachweis. Trotzdem empfiehlt sich eine zusätzliche Reiseversicherung mit Rücktransportdeckung.
Bora: Der Fallwind Bora kann vor allem im Frühjahr und Herbst in der Kvarner Bucht stark aufkommen. Die Krk-Brücke wird bei starkem Bora für bestimmte Fahrzeugtypen gesperrt – aktuellen Status immer prüfen.
Hier findest du Antworten auf häufig gestellte Fragen
Die Kvarner Bucht liegt im nördlichen Kroatien, zwischen der Halbinsel Istrien im Westen und dem Festland im Osten. Die wichtigsten Inseln sind Krk, Rab, Cres und Pag. Die Küstenstadt Rijeka ist das regionale Zentrum und der wichtigste Fährhafen der Region.
Von Wien nach Rijeka sind es rund 480 km – mit dem Auto ca. 5 bis 5,5 Stunden über die A2 Südautobahn, den Karawankentunnel und Ljubljana. Bis zur Insel Krk (über die Krk-Brücke) kommt noch etwa eine halbe Stunde dazu. Von Graz aus seid ihr in ca. 3 bis 3,5 Stunden, von Klagenfurt in ca. 2 bis 2,5 Stunden an der Bucht.
Insel Rab mit dem Rajska Plaža (feinsandiger, flacher Strand bei Lopar) und Insel Krk (Baška, Malinska) sind die familienfreundlichsten Optionen. Für Camping-Familien mit Hund ist Krk besonders gut geeignet – hier gibt es mehrere hundefreundliche Campingplätze mit exzellenter Ausstattung.
Ja – die bekanntesten Sandstrände sind Vela Plaža in Baška auf Krk (über 1,8 km lang), Rajska Plaža auf Rab bei Lopar (feinkörnig, flacher Einstieg, ideal für Kinder) und der Strand bei Strasko auf Pag. Der Großteil der Küste ist felsig oder kieselig – das Wasser ist dafür besonders klar.
Juni und September bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis: Das Wasser ist warm (20–22 Grad), die Touristenmassen sind weg und die Preise 20 bis 40 Prozent unter dem August-Niveau. Für Familien mit schulpflichtigen Kindern: Juli ist ruhiger als August, da viele Österreicher erst Ende Juli Schulferien haben.
Für Insel Krk nicht – die einzige kroatische Insel mit einer Festlandverbindung über die Krk-Brücke. Für Rab, Cres und Pag ist eine Fähre nötig. Die Überfahrten dauern jeweils 15 bis 30 Minuten. Betreiber ist Jadrolinija. Im Sommer unbedingt Fährtickets vorbuchen oder früh am Terminal sein.
Absolut – die Region gehört zu den besten Camping-Destinationen der Adria. Das Valamar Camping Resort Krk, das Krk Premium Camping Resort und das Strasko Camping auf Pag zählen zu den bestbewerteten Campingplätzen Kroatiens. Viele Plätze haben direkten Meereszugang, Pools, Restaurants und Supermarkt vor Ort.
Im Mai, Juni und September sind Ferienwohnungen für zwei Personen ab ca. 60–80 € pro Nacht zu finden. Im August sind die Preise deutlich höher – für gut gelegene Unterkünfte mit Meerblick rechnet ihr mit 120–200 € und mehr. Ferienhäuser mit Pool liegen generell 30–50 % über dem Preis vergleichbarer Wohnungen ohne Pool.

Sie müssen die Cookies und die Datenschutzrichtlinie dieses externen Dienstes akzeptieren, um den Inhalt zu sehen