
Wir nutzen Cookies, um deine Nutzererfahrung zu verbessern, dir persönlich auf dich zugeschnittene Inhalte liefern zu können und die Nutzung unserer App zu analysieren. Wenn du auf "alle akzeptieren" klickst, stimmst du dem zu und bist damit einverstanden, dass wir diese informationen mit Dritten austauschen und dass deine Daten in den USA verarbeitet werden könnten. FĂŒr weitere Informationen, lies bitte unsere .
Du kannst deine Einstellungen jederzeit anpassen. Wenn du ablehnst, werden wir nur die notwendigen Cookies verwenden und du kannt leider keine persönlich auf dich zugeschnittenen Inhalte bekommen.

Das AuswĂ€rtige Amt hat aktuelle Sicherheitshinweise fĂŒr Mexiko herausgegeben, in der Reisende in mehreren mexikanischen Bundesstaaten angewiesen werden, sich aufgrund laufender Sicherheitsoperationen und damit verbundener krimineller AktivitĂ€ten an sicheren Orten aufzuhalten und die Entwicklung der Lage zu verfolgen.
Zuvor war bei einem MilitĂ€reinsatz in Jalisco der AnfĂŒhrer des Kartells âJalisco Nueva GeneraciĂłnâ (CJNG), am 22. Februar 2026 ums Leben gekommen. In den darauffolgenden Stunden störten koordinierte StraĂensperren, brennende Fahrzeuge und erhöhte SicherheitsaktivitĂ€ten den Verkehr und das tĂ€gliche Leben in mehreren Regionen.
Hier erfahrt ihr, was dies fĂŒr FlĂŒge, Hotels und die MobilitĂ€t in den kommenden Tagen bedeutet.
+++ Stand: 24.02.2026, 18:09 Uhr +++
Die FlĂŒge in Puerto Vallarta und Guadalajara wurden wieder aufgenommen und werden nun planmĂ€Ăig durchgefĂŒhrt.
Die Lage ist regional sehr unterschiedlich: in Westmexiko ist sie weiterhin angespannt, wĂ€hrend Karibik-Regionen ĂŒberwiegend ruhig sind. In Playa del Carmen und CancĂșn ist wieder âbusiness as usualâ; in den Resorts lĂ€uft alles normal.
Es ist weiterhin mehr Polizeiaufkommen zu verzeichnen (vor allem am Flughafen und in der Innenstadt).
Reisende sollen Infos laufend prĂŒfen und abwĂ€gen.
+++ Stand: 23.02.2026, 17:46 Uhr +++
Mexikanische Spezialeinheiten haben eine Operation gegen die KartellfĂŒhrung im Bundesstaat Jalisco durchgefĂŒhrt. Die Behörden bestĂ€tigten, dass Oseguera Cervantes, weithin bekannt als âEl Menchoâ, wĂ€hrend des Einsatzes ums Leben kam.
Wenn eine FĂŒhrungspersönlichkeit dieser GröĂenordnung getötet wird, kann dies eine Destabilisierung in den Gebieten auslösen, in denen die Organisation operiert. In den Stunden nach der BestĂ€tigung wurden koordinierte StraĂensperren und brennende Fahrzeuge aus mehreren Bundesstaaten gemeldet.
Von Reisen in folgende Regionen wird dringend abgeraten:
Bundesstaat Colima, mit Ausnahme von Manzanillo bei Anreise per Schiff oder Flugzeug
Bundesstaat Guerrero, mit Ausnahme von Ixtapa-Zihuatanejo bei Anreise per Flugzeug und der Stadt Taxco, sofern An- und Abreise bei Tag erfolgt.
Bundesstaat MichoacĂĄn, insbesondere die Gebiete westlich der Landeshauptstadt Morelia
Bundesstaat Sinaloa, mit Ausnahme von Los Mochis/Bahnstrecke des âEl Chepeâ, bei direkter An- und Abreise per Flugzeug
Bundesstaat Tamaulipas, nördlich von Ciudad Victoria
Bundesstaat Zacatecas
Grenzregion zu den USA fĂŒr ĂŒber das erforderliche Minimum fĂŒr Ein- und Ausreise hinausgehende Aufenthalte.
Von Reisen in folgende Regionen und Gebiete wird abgeraten:
Bundesstaat Guanajuato: Aufgrund vermehrter SicherheitsvorfĂ€lle und drogenbedingter Gewalt wird von Reisen sĂŒdwestlich der BundesstraĂe 45D, einschlieĂlich Celaya, Salamanca und Irapuato, abgeraten.
Bundesstaat Jalisco: Von Reisen in das Grenzgebiet zum Bundesstaat Guanajuato wird abgeraten.
Bundesstaat Chiapas: Von Reisen in das Grenzgebiet zu Guatemala wird abgeraten, mit Ausnahme der BundesstraĂe 307 von Palenque nach Bonampak, Rio LacanjĂĄ und Frontera Corozal/YaxchilĂĄn.
Das AuswĂ€rtige Amt rĂ€t bei Reisen nach Mexiko aufgrund der teils unĂŒbersichtlichen und sich rasch Ă€ndernden Sicherheitslage besondere Vorsicht walten zu lassen und auf die persönliche Krisenvorsorge zu achten!
Die US-Behörden kommen zu einer anderen EinschĂ€tzung und gehen sogar noch einen Schritt weiter: Sie weisen auch Reisende im nördlichen Teil von Baja California und an der Riviera Maya, also in CancĂșn, Playa del Carmen, Cozumel und Tulum an, sicherheitshalber in ihren UnterkĂŒnften zu bleiben (Shelter in Place).
Die FlughĂ€fen bleiben geöffnet. Dennoch haben StraĂensperren den Flugbetrieb erheblich gestört, wobei die meisten Inlands- und AuslandsflĂŒge in Guadalajara und Puerto Vallarta gestrichen wurden. Fahrdienste (Ride-Sharing) sind in Puerto Vallarta weiterhin eingestellt; einige GeschĂ€fte haben vorĂŒbergehend geschlossen.
Die mexikanischen Behörden gaben auĂerdem die vorĂŒbergehende EinschrĂ€nkung des Betriebs auf mehreren mautpflichtigen StraĂen bekannt, da Blockaden den Autoverkehr beeintrĂ€chtigen.
Bleibe in InnenrÀumen und beschrÀnke unnötige Wege auf ein Minimum.
Meide Gebiete in der NÀhe von Polizei- oder MilitÀreinsÀtzen.
Verfolge die offiziellen Updates des AuswÀrtigen Amtes sowie die lokalen Medien.
Befolge die Anweisungen der örtlichen Behörden.
Rufe in NotfÀllen die lokale Nummer 911 an.
Informiere deine Familie oder deine Reisebegleiter:innen ĂŒber deinen Status.
BestÀtige deinen Flugstatus direkt bei deiner Fluggesellschaft.
Plane zusÀtzliche Zeit ein, um zum Flughafen zu gelangen.
Rechne mit Annullierungen, Umleitungen oder FlugplanÀnderungen.
Bei einer kombinierten Buchung aus Flug und Hotel bist du immer am besten abgesichert. Da aber keine Reisewarnung besteht, sondern "nur" vor Reisen in bestimmte Regionen abgeraten wird, besteht nicht automatisch ein Anspruch auf kostenlose Stornierung. Die Sicherheitshinweise des AuswĂ€rtigen Amtes geben aber zumindest einen Hinweis darauf, dass die Reise vor Ort erheblich beeintrĂ€chtigt sein kann und daher kann eine kostenlose Stornierung von Pauschalreisen möglich sein ebenso wie eine frĂŒhzeitige RĂŒckbeförderung. Dies gilt aber nur fĂŒr die vom AuswĂ€rtigen Amt genannten Regionen (siehe oben). Setzt euch hierfĂŒr am besten mit dem Reiseveranstalter in Verbindung.
Vom AuswÀrtigen Amt wird von Reisen in die Regionen wie Yucatan, Quintana Roo, Baja California oder Mexiko-Stadt nicht abgeraten, sondern nur zu besonderer Vorsicht gemahnt. Reisebuchungen in diese Regionen bleiben also derzeit verbindlich und es greifen die regulÀren Stornobedingungen deines Vertrags.
In Quintana Roo (z.B. CancĂșn, Playa del Carmen & Tulum) wurden laut aktuellen Quellenangaben vereinzelt Gewalttaten im Zusammenhang mit den Ereignissen gemeldet (Anadolu Agency), allerdings liegen derzeit keine aktuellen Meldungen beim AuswĂ€rtigen Amt vor.
Wir raten dir trotzdem im Zweifel deinen Veranstalter zu kontaktieren.
Bei getrennten Buchungen trÀgst du ein höheres finanzielles Risiko:
FlĂŒge: Eine Erstattung erfolgt in der Regel nur, wenn die Airline den Flug von sich aus annulliert.
Unterkunft: Hier entscheiden die Bedingungen des Hotels oder die Kulanz des Anbieters. Eine Reiseabbruchversicherung ist hier oft die einzige Absicherung.
NĂ€chster Schritt: Kontaktiere umgehend deinen Reiseveranstalter oder deine Fluggesellschaft, um Umbuchungsoptionen fĂŒr betroffene Regionen zu prĂŒfen.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Rechtsberatung im Einzelfall dar.
Die Sicherheitshinweise bleiben so lange in Kraft, bis die Behörden feststellen, dass sich die MobilitÀts- und Sicherheitslage stabilisiert hat. In den kommenden Tagen wirst du möglicherweise Folgendes bemerken:
Erhöhte PrÀsenz des MilitÀrs oder der Nationalgarde
Vereinzelt stattfindende Kontrollen auf den Autobahnen
EingeschrĂ€nkte VerfĂŒgbarkeit von Fahrdiensten (Ride-Sharing) in einigen StĂ€dten
Laufende offizielle Aktualisierungen
Die Lage bleibt dynamisch. Dennoch steht sie im Zusammenhang mit einer spezifischen Sicherheitsoperation und stellt keinen landesweiten Stillstand des Tourismus dar.
Fazit fĂŒr Reisende, die einen Urlaub in Mexiko planen: Verfolge die offiziellen Updates fĂŒr dein exaktes Reiseziel, da die Bedingungen je nach Bundesstaat und Stadt erheblich variieren können.
BestĂ€tige deine FlĂŒge und den Bodentransport direkt bei deiner Fluggesellschaft oder deinem Hotel, plane FlexibilitĂ€t in deine Reise ein und befolge die örtlichen Anweisungen, falls du dich bereits in einem betroffenen Gebiet aufhĂ€ltst. Situationen wie diese können sich schnell entwickeln, stabilisieren sich jedoch oft, sobald die SicherheitskrĂ€fte den normalen Zugang zum Nah- und Fernverkehr wiederhergestellt haben. Eine ruhige, zielortspezifische Aufmerksamkeit bleibt derzeit dein verlĂ€sslichstes Reisewerkzeug.
Fordert das AuswÀrtige Amt dazu auf, Mexiko zu verlassen?
Nein. Die Warnung weist Menschen in bestimmten Bundesstaaten an, vorĂŒbergehend in ihren UnterkĂŒnften Schutz zu suchen. Es handelt sich nicht um eine Evakuierungsanordnung. AuĂerdem sollen Reisende im ganzen Land besondere Vorsicht walten lassen und die aktuellen Entwicklungen verfolgen.
Sind CancĂșn und Tulum betroffen?
Jein. Das AuswÀrtige Amt rÀt nicht vor Reisen in diese Orte ab, sondern mahnt nur zu besonderer Vorsicht. Die US-Behörden beziehen die Orte jedoch in ihre Warnungen ein.
Sind die mexikanischen FlughÀfen geschlossen?
Nein. Die FlughĂ€fen bleiben geöffnet. Allerdings wurden die meisten FlĂŒge in Guadalajara und Puerto Vallarta aufgrund von Störungen bei den Zufahrtswegen gestrichen.
Ist Puerto Vallarta derzeit sicher?
Puerto Vallarta ist aufgrund regionaler Störungen in der Warnung enthalten. Reisende sollten den örtlichen Anweisungen folgen und in ihren UnterkĂŒnften bleiben, bis die Behörden die StabilitĂ€t der Lage bestĂ€tigen.
Sollte ich meine Reise nach Mexiko stornieren?
Nicht unbedingt. Die Sicherheitshinweise sind bundesstaatsspezifisch und gelten nicht landesweit. Verfolge die offiziellen Updates und sprich direkt mit deiner Fluggesellschaft oder deinem Hotel, bevor du Ănderungen vornimmst.
Wie lange wird das andauern?
Es gibt keinen festen Zeitplan. Ăhnliche Störungen haben sich in der Vergangenheit oft innerhalb weniger Tage stabilisiert, sobald die SicherheitskrĂ€fte die Kontrolle ĂŒber die wichtigsten Verkehrsrouten zurĂŒckgewonnen hatten.
Welche Nummer sollten Deutsche in Mexiko anrufen?
WĂ€hle vor Ort die 911 fĂŒr NotfĂ€lle.

Sie mĂŒssen die Cookies und die Datenschutzrichtlinie dieses externen Dienstes akzeptieren, um den Inhalt zu sehen