
Wir nutzen Cookies, um deine Nutzererfahrung zu verbessern, dir persönlich auf dich zugeschnittene Inhalte liefern zu können und die Nutzung unserer Website zu analysieren. Wenn du auf "alle akzeptieren" klickst, stimmst du dem zu und bist damit einverstanden, dass wir diese informationen mit Dritten austauschen und dass deine Daten in den USA verarbeitet werden könnten. Für weitere Informationen, lies bitte unsere .
Du kannst deine Einstellungen jederzeit anpassen. Wenn du ablehnst, werden wir nur die notwendigen Cookies verwenden und du kannt leider keine persönlich auf dich zugeschnittenen Inhalte bekommen.

Zum Schutz sensibler Küstenabschnitte dürfen an vielen Stränden diesen Sommer keine Liegen, Schirme oder Strandbars mehr aufgebaut werden.
Griechenland zieht die Zügel an seinen Stränden weiter an: An 251 Stränden im Land sind diesen Sommer Sonnenliegen, Sonnenschirme, Strandbars, Canteens, Fahrzeuge und organisierte Events verboten. Betroffen sind vor allem besonders sensible Küstenabschnitte, viele davon in oder nahe Natura-2000-Schutzgebieten. Die Liste wurde für 2026 erweitert; im Vorjahr waren es noch 238 Strände.
Offiziell geht es darum, Strände mit besonderem ästhetischem, geomorphologischem oder ökologischem Wert zu schützen. Dort sollen Lebensräume, Pflanzen- und Tierarten nicht weiter durch kommerzielle Nutzung, Lärm, Bauten oder zu starken Besucherandrang belastet werden. Dazu zählen auch empfindliche Küstenbereiche, die für Arten wie die Unechte Karettschildkröte oder die Mittelmeer-Mönchsrobbe wichtig sind.
Für Urlauber heißt das nicht, dass diese Strände komplett gesperrt sind. Ihr könnt sie weiterhin besuchen, müsst euch dort aber auf einen deutlich naturbelasseneren Strandtag einstellen: Handtuch statt Liege, kein Schatten durch Mietschirm, keine Strandbar direkt im Sand. Wer auf Beachclub-Komfort setzt, sollte vorab prüfen, ob der gewünschte Strand auf der Schutzliste steht oder lieber auf einen weniger streng regulierten Abschnitt ausweichen.
Die Maßnahme passt zu Griechenlands härterem Vorgehen gegen überfüllte und illegal kommerzialisierte Strände. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Beschwerden über Liegenwüsten, teure Beachclubs und verbaute Küstenabschnitte. Die Behörden setzen inzwischen unter anderem auf Kontrollen, digitale Beschwerden und konsequenteres Einschreiten gegen illegale Strukturen. Auf Gavdos, südlich von Kreta, wurden zuletzt Strandhütten entfernt, die laut Gemeinde auch als Brandrisiko galten.
Der Schritt kommt in einem Rekordumfeld: Griechenland verzeichnete 2025 fast 38 Millionen internationale Ankünfte (ohne Kreuzfahrtpassagiere). Tourismus bleibt für das Land enorm wichtig, gleichzeitig wächst der Druck, besonders schöne Küsten nicht komplett dem Badetourismus zu überlassen.
🏴☠️ Fazit: Für Griechenland-Fans ist das erstmal keine schlechte Nachricht: Die schönsten Strände bleiben zugänglich, sollen aber wieder mehr Strand und weniger Beachclub sein. Wer Komfort will, muss genauer planen; wer Naturstrände liebt, dürfte sich über die neuen Regeln eher freuen.
Korfu: Korission-Lagune / Chalikounas, Gemeinde Süd-Korfu.
Lefkada: Lagunen der Lefkada-Meerenge / Alykes Lefkadas, inkl. Bereich Kastro.
Zakynthos: Bucht von Laganas, u. a. Geraki–Keri, Marathonisi und Pelouzo.
Messolonghi/Aitoliko: Acheloos-Delta, Lagune von Messolonghi-Aitoliko, Evinos-Mündungen, Echinades-Inseln und Petalas.
Kalogria/Strofylia/Araxos: Lagune Kalogria, Strofylia-Wald und Lamia-Sumpf.
Zacharo/Kaiafas/Kakovatos: Dünen und Küstenwald von Zacharo, See Kaiafas, Strofylia, Kakovatos.
Kyllini–Toumpi–Kalogria: Küstenzone von Kap Kyllini bis Toumpi/Kalogria.
Peloponnes & Attika-nahe Gebiete
Sounion / Insel Patroklos: Küsten- und Meereszone bei Sounion.
Schinias-Marathon: Nationalpark Schinias-Marathon.
Südliche Messinia: Meeresgebiet Süd-Messinia.
Pylos/Divari: Lagune von Pylos/Divari, Sfaktiria und Agios Dimitrios.
Südliche Mani: Mehrere Abschnitte in der südlichen Mani, u. a. Gemeinden Anatoliki Mani und Oitylo.
Kythira: Kythira und umliegende Inselchen wie Prasonisi, Dragonera, Antidragonera, Avgo, Kapello, Koufo und Fidonisi.
Koufonisia / Iraklia / Schinoussa / Keros / Antikeria: Schutzgebiet Kleine Kykladen. Darunter fallen die neu genannten Strände Pori und Italida auf Ano Koufonisi.
Amorgos / Donoussa / Kinaros / Levitha: Nordost-Amorgos, Ostküste Donoussa, Kinaros, Levitha und umliegende Inselchen.
Folegandros & Sikinos: Küstenzone von östlichem Folegandros bis westlichem Sikinos.
Naxos: Zas und Vigla bis Mavrovouni sowie Meereszone Karades–Moutsouna.
Paros / Süd-Antiparos: Inselchen von Paros und südliche Antiparos-Meereszone.
Anafi: Halbinsel Kalamos–Roukounas.
Astypalea: Östliches Astypalea und Inselchen wie Kounoupi, Koutsomytis, Moni und Agia Kyriaki.
Milos / Kimolos / Polyaigos: West-Milos, Antimilos, Polyaigos sowie Profiti Ilias auf Milos; außerdem Polyaigos–Kimolos.
Sifnos: Profiti Ilias bis Westküste und Meeresgebiet.
Kythnos: Nordwest-Kythnos, Berg Atheras bis Kap Kefalos.
Syros: Nord-Syros und Syringas-Gebiet bis zur Küste.
Tinos: Nordost-Tinos sowie Myrsini–Kap Livada.
Andros: Zentral-/Süd-Andros sowie Ormos Vitali.
Makronisos / Kea: Küsten- und Meereszone Makronisos.
Karpathos / Saria: Nord-Karpathos, Saria und Küsten-Meereszone.
Tilos: Tilos und Inselchen wie Antitilos, Pelekousa, Gaidouronisi, Agios Andreas und Prasouda.
Symi: Östliches Symi und Inselchen wie Seskli, Troumpeto, Marmaras und weitere.
Rhodos: Akramytis, Armenistis, Attavyros und Meereszone Karavola–Glyfada.
Nisyros / Strongyli: Süd-Nisyros, Strongyli, Vulkanfeld und Küsten-Meereszone.
Kalymnos / Telendos: Inselchen Epano Nera, Sari, Telendos und Meeresgebiet.
Arki / Lipsi / Agathonisi: Arki, Lipsi, Agathonisi und umliegende Felseninseln.
Ikaria / Fourni: Ikaria-Fourni-Küstenzone; mehrere Abschnitte bei Fourni und Ikaria.
Samos: Kerketeus-Gebiet, Mikro und Megalo Seitani, Kastania-Wald/Lekka.
Chios / Oinousses: Nord-Chios, Oinousses und Küsten-Meereszone.
Lesbos: Westliche Halbinsel / Versteinerter Wald sowie südwestliche Halbinsel.
Limnos: Chortarolimni, Alyki-See und Meeresgebiet.
Agios Efstratios: Agios Efstratios und Küsten-Meereszone.
Samothraki: Berg Fengari und Küstenzone.
Chania / Elafonisi: Küste von Chryssoskalitissa bis Kap Krios, Elafonisi/Elafonisos und mehrere Abschnitte in den Gemeinden Kissamos und Kantanos-Selino.
Gramvousa / Balos / Falasarna: Imeri und Agria Gramvousa, Tigani, Falasarna, Pontikonisi, Livadi-Bucht und Vigla.
Sfakia / Weiße Berge: Lefka Ori und Küstenzone bei Sfakia.
Asterousia: West-Asterousia von Agiofarago bis Kokkino Pyrgos sowie Asterousia/Kofinas.
Nordost-Kreta / Vai: Dionysades, Elasa und Halbinsel Sidero, u. a. Bereich Mavro Mouri–Vai–Plaka.
Zakros: Ori Zakrou / Zakros-Berge.
Chrysi: Insel Chrysi bei Ierapetra.
Gavdos / Gavdopoula: Mehrere Küstenabschnitte auf Gavdos und Gavdopoula.
2 Abschnitte im Nationalpark Lagune von Messolonghi
Chalikounas / Korission-Lagune auf Korfu
Pori und Italida auf Ano Koufonisi
Kastro-Strand auf Lefkada
7 Küstenabschnitte im Regionalbezirk Chania auf Kreta, darunter u. a. Bereiche bei Elafonisi/Chryssoskalitissa–Kap Krios, Gramvousa/Falasarna und laut Greece Is auch Vienna Beach.