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Auf manchen Flügen scheint es deutlich turbulenter herzugehen als auf anderen. Welche Flugrouten weltweit und in Europa am turbulentesten sind, findet ihr hier heraus!
Auf manchen Flügen scheint es deutlich turbulenter herzugehen als auf anderen. Doch welche Flugrouten sind eigentlich besonders häufig betroffen?
Fliegen ist und bleibt für viele von uns ein kleines Abenteuer, meistens verläuft alles ruhig, doch hin und wieder wird es turbulent. Turbulenzen kommen häufig vor und sind für Passagier:innen oft aufregend, für Pilot:innen jedoch meist reine Routine. Ihr braucht euch deswegen also keine Sorgen machen, denn das Fliegen bleibt trotzdem eines der sichersten Fortbewegungsmöglichkeiten.
Nichtsdestotrotz fällt auf, dass einige Flugrouten anfälliger für Turbulenzen sind als andere. Welche das sind, kann man dank der Daten von "Turbli.com", einer historischen Datenbank, die unter anderem von der NOAA und dem UK Meteorological Office unterstützt wird, schnell und einfach herausfinden.
Laut Turbli gilt jede Situation mit einem EDR von weniger als 20 als “geringes Risiko”, während Situationen mit einem EDR zwischen 20 und 40 als “mäßiges Risiko” eingestuft werden. Auf jährlicher Basis erreichte keine Strecke eine “hohe” (zwischen 40 und 60) oder “extreme” (zwischen 80 und 100) turbulente Bewertung, wobei Ausnahmen natürlich möglich sind.
Diese kurze Flugstrecke von 196 km in Südamerika, die Mendoza in Argentinien mit Santiago in Chile verbindet, ist mit einem durchschnittlichen Turbulenzgrad von 22,983 EDR (Eddy-Dissipationsrate) mit Abstand die turbulenteste Strecke der Welt. Die wechselnden Wetterbedingungen sowie starke Gebirgswinde der Anden tragen dazu bei, dass dieser Flug häufig zu einer Achterbahnfahrt wird.
Dieser chinesische Inlandsflug zwischen Xining und Yinchuan ist für seine Turbulenzen, mit einem Durchschnittswert von 18,935 EDR, berüchtigt. Das Qinghai-Tibet-Plateau, ein Hochgebirge in Zentralchina, sorgt für instabile Wetterbedingungen mit Jetstreams und macht die 433 km lange Reise zu einer kleinen Herausforderung für unseren Magen.
Diese China-Route weist ein durchschnittliches Turbulenzniveau von 18,768 EDR auf. Die Jetstreams und die örtlichen Wetterbedingungen tragen zu einem recht turbulenten Flug bei.
Die Strecke von Cordoba in Argentinien bis nach Santiago in Chile zählt ebenfalls zu den turbulentesten Flügen der Welt. Auch hier spielt die Überquerung der Anden sowie starke Fallwinde eine große Rolle in der Turbulenzformung, die hier eine Stärke von rund 18,643 EDR erreicht.
Die rund 1905 km lange Route von Boliviens Flughafen in Santa Cruz bis nach Chile ist mit Turbulenzen von bis zu 18,33 EDR nichts für schwache Nerven.
Mendoza (MDZ) - Santiago (SCL) = 22,983 EDR
Xining (XNN) - Yinchuan (INC) = 18,935 EDR
Chengdu (FTU) - Xining (XNN) = 18,758 EDR
Cordoba (COR) - Santiago (SCL) = 18,643 EDR
Santa Cruz (VVI) - Santiago (SCL) = 18,33 EDR
Chengdu (TFU) - Lanzhou (LHW) = 18,322 EDR
Mendoza (MDZ) - Salta (SLA) = 18,307 EDR
Chengdu (CTU) - Yinchuan (INC) = 18,282 EDR
Xining (XNN) - Lhasa (LXA) = 18,181 EDR
Denver (DEN) - Jackson (JAC) = 18,18 EDR
Die wildeste Flugreise in Europa erlebt ihr höchstwahrscheinlich auf der Strecke von Nizza nach Genf mit Turbulenzen von bis zu 15,376 EDR. Diese Route ist aufgrund der durch die Alpen verursachten orografischen Turbulenzen besonders turbulent. Wenn starke Winde mit den Bergen kollidieren, entstehen Wirbel und unregelmäßige Luftströmungen, die zu einem unruhigen Flug führen.
Diese kurze 163 km Route, die Nizza mit Marseille in Frankreich verbindet, wird von den Winden beeinflusst, die vom Mittelmeer her wehen und auf die Alpen treffen. Dieses Zusammentreffen der Strömungen kann während des Fluges zu Turbulenzen von rund 14,89 EDR führen.
Auf der Strecke von Frankreich in die Schweiz kann es schon mal ruckeln bei der Alpenüberquerung. Die durchschnittliche Turbulenz auf dieser Route beträgt 14,779 EDR.
Obwohl es sich um eine relativ kurze Strecke von rund 283 km handelt, sind die Flüge zwischen Mailand und Lyon von den gleichen orografischen Turbulenzen betroffen, die auch andere Alpenrouten charakterisieren. Die Strecke weist Turbulenzen von ca. 14,695 EDR auf.
Die 5. turbulenteste Route Europas führt von Nizza in Frankreich nach Zürich in der Schweiz. Auf dieser Strecke sind Turbulenzen von 14,527 EDR keine Seltenheit.
Nizza (NCE) - Genf (GVA) = 15,376 EDR
Nizza (NCE) - Marseille (MRS) = 14,89 EDR
Nizza (NCE) - Basel (BSL) = 14,779 EDR
Mailand (MXP) - Lyon (LYS) = 14,695 EDR
Nizza (NCE) - Zürich (ZRH) = 14,527 EDR
Mailand (MXP) - Zürich (ZRH) = 14,479 EDR
Genf (GVA) - Venedig (VCE) = 14,342 EDR
Bergen (BGO) - Oslo (OSL) = 14,315 EDR
Nizza (NCE) - Lyon (LYS) = 14,295 EDR
Bergen (BGO) - Trondheim (TRD) = 14,284 EDR
Der Flug über oder in der Nähe von Gebirgsketten, wie zum Beispiel den Alpen, ist einer der Hauptfaktoren für Turbulenzen auf europäischen Flugrouten. Aufgrund komplexer atmosphärischer Bedingungen, die durch Bergketten entstehen können, kann man auf diesen Strecken einigen Turbulenzen ausgesetzt sein. Dank der modernen Technologie und des fortschrittlichen Flugzeugdesigns beeinflussen Turbulenzen jedoch im Allgemeinen nicht die Flugsicherheit. Mit dem Wissen, dass Flugzeuge heutzutage mit modernen Warnsystemen ausgestattet sind, könnt ihr eure Reise also ganz entspannt genießen.
Wenn euch das Thema interessiert und ihr immer auf dem neuesten Stand bleiben möchtet, könnt ihr gerne auf der Seite von Turbli vorbeischauen und die turbulentesten Routen in Echtzeit entdecken.