Sonstiges

Willkommen in Costa Rica - exotische Tierarten, sattgrüne Regenwälder und endlos viele Traumstrände

Ein Deal von , 30. Jun. 2016 16.30 Uhr

Das Sprichwort „klein, aber fein“ ist für Costa Rica maßgeschneidert. Denn das 51.100 Quadratkilometer große Land, welches kaum größer als Niedersachsen ist, hat es ganz schön in sich. 1502 entdeckte Christoph Kolumbus den Staat in Mittelamerika, welcher im Norden an Nicaragua und im Süden an Panama grenzt. Die Erwartung reicher Goldfunde veranlasste ihn zu der Namensgebung Costa Ricas - reiche Küste. Doch Kolumbus musste feststellen, dass das Land nicht über materielle Schätze verfügte. Der wahre Reichtum lag in der atemberaubenden Naturlandschaft.

Willkommen in Costa Rica - exotische Tierarten, sattgrüne Regenwälder und endlos viele Traumstrände - 16

Unterschiedliche Vegetationszonen und pure Natur

Es gibt kaum ein Land auf der Welt, das auf so einer kleinen Fläche so viel Abwechslung bietet. Hier kommen weder Sonnenanbeter noch Abenteurer oder Naturliebhaber zu kurz. Tropische Nebelwälder, in denen Dunstschwaden riesige Mammutblätter umhüllen, Regenwälder, die schwebend auf Hängebrücken erkundet werden können, ein tropischer Trockenwald, der kaum ein kontrastreicheres Landschaftsbild darstellen könnte oder rauschende Wasserfälle - die Vielseitigkeit Costa Ricas ist nicht zu übertreffen.

Verwunschene Mangrovensümpfe warten darauf, mit dem Kanu erforscht zu werden. Hoch hinaus geht es bei einer Besteigung des höchsten Berges des Landes, dem Cerro Chirripó mit 3.821 Höhenmetern. Oder darf es die nähere Bekanntschaft mit einem mächtigen Vulkan sein? Die reiche Küste beherbergt eine Vielzahl erloschener und auch noch aktiver Vulkane. Darunter der Arenal, einer der aktivsten der Welt. Über Wanderwege und erkaltete Lavafelder kommt man dem Giganten ziemlich nah. Hört man es grummeln, ist es nicht der eigene Magen, der knurrt, sondern der Arenal, der vor sich hin brodelt. Sein Kegel entlässt wie festgemeißelt Rauchwolken in den Himmel, die bei klarer Sicht zu beobachten sind.

Willkommen in Costa Rica - exotische Tierarten, sattgrüne Regenwälder und endlos viele Traumstrände - 14

Pazifik oder Atlantik?

Sonnenanbeter dürfen sich über eine Kombination aus Naturerlebnis und Badevergnügen freuen. Man hat die Qual der Wahl zwischen dem Pazifischen Ozean im Westen Costa Ricas oder dem Karibischen Meer (dem Atlantik) im Osten. Beide Küsten trumpfen mit schier endlosen, naturbelassenen Traumstränden auf, die dazu einladen unter Kokospalmen zu entspannen, während eine sanfte Brise das Gesicht streichelt und der warme Sand zwischen den Zehen rinnt. Üppige Regenwälder und Nationalparks, die bis ans Meer reichen, bieten eine Bilderbuchkulisse, an der man sich nicht satt sehen kann. Sich zurücklehnen, einen leckeren Cocktail schlürfen oder auf der perfekten Welle in den Sonnenuntergang reiten - Costa Rica lässt keine Wünsche offen.

Die touristische Infrastruktur am Pazifik ist wesentlich weiter entwickelt als an der Karibikküste. Manche Orte haben dadurch bedingt einen großen Zulauf. Weiter südlich wird es wieder einsamer und unberührter. So wie an der Karibikküste, die mit ihren bunt bemalten Unterkünften, urigen Bars und teilweise menschenleeren Sandstränden ihren ganz eigenen Charme versprüht. Viele der Einheimischen stammen ursprünglich aus Jamaika. Karibisches Flair und Reggae Feeling treffen aufeinander und sorgen für eine gelassene Atmosphäre. Ob man sich für eine Küste entscheidet, beide in einem Urlaub miteinander verbindet oder gar an einem Tag mit dem Auto vom Atlantik zum Pazifik braust - Reisehungrigen sind keine Grenzen gesetzt. Wer jetzt glaubt, das Land könne nicht noch mehr bieten, der irrt sich. Costa Rica gilt als Vorreiter des Ökotourismus. Rund 30 Prozent der Landesfläche stehen als Reservat oder Nationalpark unter Naturschutz. Eco-Lodges, die umweltbewusst und nachhaltig wirtschaften sowie Umweltschutzprojekte, die auch Urlaubern die Möglichkeit bieten, sich zu engagieren, tragen einen weiteren Teil dazu bei.

Willkommen in Costa Rica - exotische Tierarten, sattgrüne Regenwälder und endlos viele Traumstrände - 12

Ein Faultier müsste man sein

Mit einer Vielzahl von Amphibien, Reptilien, Vögeln, Säugetieren und Insekten zählt Costa Rica zu den artenreichsten Ländern der Erde. Hinzu kommen etwa 12.000 Pflanzenarten. Brüllaffen laden zum allmorgendlichen Dschungelkonzert ein. Ein winziger Kolibri flattert pfeilschnell vor einer zartgelben Blüte hin und her. Plötzlich knackt es im Unterholz. Es kommt ein Waschbär zum Vorschein, der den Wanderpfad kreuzt. Durch ein lautes Rascheln in der Baumkrone macht ein Weißschulterkapuziner auf sich aufmerksam. Er schwingt sich von Ast zu Ast. Eine gelbbraune Schlange, die aussieht, wie ein Gummitier aus der Spielwarenabteilung, windet sich um einen Baumstamm, während ein farbenfroher Tucan (der Nationalvogel des Landes) mit seinen Artgenossen um die Wette singt. Am Ende des Weges hängt regungslos ein pelziges Faultier in den Baumriesen. Es schläft und das beneidenswerte zwanzig Stunden am Tag.

So ist er, der ganz normale Dschungelalltag. In zahlreichen Nationalparks kann dieses einzigartige Naturschauspiel mit etwas Glück und durch genaues Hinsehen beobachtet werden. Aber Vorsicht: Die Wildnis ist kein Streichelzoo und es gibt giftige Tiere, denen man nicht zu nahe kommen sollte. Parkverwaltungen mahnen, die Wege nicht zu verlassen. Hält man sich daran und begegnet den tierischen Urwaldbewohnern mit Respekt und Achtsamkeit, besteht kein Grund, sich vor ihnen zu fürchten.

Willkommen in Costa Rica - exotische Tierarten, sattgrüne Regenwälder und endlos viele Traumstrände - 10

Land & Leute – sicher durch Costa Rica

Wer nach Costa Rica kommt, sieht von der großartigen Natur zunächst nichts. Der internationale Flughafen liegt in Alajuela, unweit der Hauptstadt San José, in einem Häusermeer. In San José leben etwa 350.000 Menschen, dementsprechend laut und hektisch geht es dort zu. Doch die Stadt bietet sich wunderbar als Ausgangspunkt für erste Ausflüge in die Naturwelt Costa Ricas an. Aktive Vulkane wie beispielsweise der Poás oder der unberechenbare Irazú befinden sich etwa 55 km von der Stadt entfernt. Kaffeeliebhaber finden sich nach einer halbstündigen Fahrt auf einer Kaffeplantage wieder.

Betrachtet man die Wohn- und Geschäftshäuser, insbesondere in den Stadtgebieten, wird einem etwas mulmig zumute. Fenster und Verandas sind vergittert, hohe Zäune mit Stacheldraht schützen die Grundstücke. Ja, auch im Paradies bleibt man nicht von Überfällen und Diebstählen verschont und die Kriminalitätsrate steigt. Doch Costa Rica gilt als sicherstes Land Lateinamerikas. Nicht hinter jeder Ecke lauern Verbrecher. Wie in fast jedem anderen Urlaubsland auch, sollten die Grundregeln der Sicherheit eingehalten werden. Zum Beispiel sollte man Wertgegenstände nicht allzu offensichtlich tragen, Gepäckstücke weder im Auto noch am Strand unbeaufsichtigt lassen oder nach Einbruch der Dunkelheit Spaziergänge in Parks und an Stränden vermeiden.

Die Ticos, wie sich die Einheimischen nennen, sind überaus gastfreundlich und lebensfroh. Ihre positive Lebenseinstellung drücken sie in zwei einfachen Worten aus: „Pura Vida!“. Ob zur Begrüßung, Verabschiedung oder als Ausdruck von Freude oder optimistischer Gelassenheit, Pura Vida (pures Leben) ist allgegenwärtig und steckt an. Die Landessprache in Costa Rica ist Spanisch. In touristischen Gebieten wird aber auch größtenteils Englisch gesprochen. Dennoch ist es ratsam, ein Wörterbuch mit sich zu führen, sofern keine spanischen Sprachkenntnisse vorliegen.

Willkommen in Costa Rica - exotische Tierarten, sattgrüne Regenwälder und endlos viele Traumstrände - 8

Speisen wie die Costa-Ricaner

Um das Land in all seinen Facetten kennenzulernen, ist es am sinnvollsten, mit einem Mietwagen auf Entdeckungsreise zu gehen. Am besten macht man das in der Zeit von Dezember bis April, denn dann herrscht in Costa Rica Trockenzeit. Insbesondere an der Karibikküste muss man jedoch auch dann immer wieder mal mit kurzen, kräftigen Schauern rechnen. Die Regenzeit dauert von Mai bis November an. Aber auch diese Zeit hat ihren Reiz. Sie wird als „grüne Jahreszeit“ bezeichnet, weil es überall noch mehr grünt und blüht. Außerdem sinken neben den Besucherzahlen auch die Hotelpreise. Auch das Autofahren ist in Costa Rica unproblematisch. An die zügige Fahrweise der Landsleute muss man sich erst gewöhnen. Geschwindigkeitsbegrenzungen werden gerne ignoriert. Auch, wenn es verlockend ist, es ihnen gleichzutun, sollte man sich an die Verkehrsregeln halten.

Die Straßen sind mittlerweile gut ausgebaut, aber noch nicht überall, insbesondere nicht in entlegenen Gebieten. Nachtfahrten sollten vermieden werden, da Schlaglöcher und andere Unebenheiten übersehen werden könnten. Aufgrund der Straßenverhältnisse dauern Fahrten länger, als man es in Europa gewohnt ist. Aber: Pura Vida! Kein Stress. Immer wieder tauchen kleine Straßenstände auf. Warum nicht einfach mal einen Halt einlegen und sich seinen Trip mit einer fruchtig frischen Ananas oder eiskalten Trinkkokosnuss versüßen? Oder wie wäre es mit einer Pause in einer Soda? Soda ist die Bezeichnung für einheimische Restaurants, in denen man besonders gut die landestypische Küche probieren kann. Zum Frühstück wird das Nationalgericht „Gallo Pinto“ serviert. Eine Mischung aus Reis mit schwarzen Bohnen, Rührei, weißem Käse, frittierten Kochbananen und Toastbrot. Ein typisches Mittagsgericht ist „Casado“, was übersetzt „verheiratet“ bedeutet. Eine Reis-Bohnenmischung bildet dafür die Grundlage. Dazu werden Tortillas, Kochbananen, Salat sowie Fleisch oder Fisch gereicht.

Urlaubsreif?

Fernweh? Der nächste Urlaub steht vor der Tür? Der Reisepass (bei Kindern der Kinderreisepass mit Lichtbild) hat noch eine Gültigkeit von mindestens einem halben Jahr? Dann heißt es zuschlagen beim nächsten Angebot und ab in den Flieger. Nach 15 Stunden, so lange dauert gewöhnlich ein Direktflug von Deutschland nach Costa Rica, liegt einem das aufregende Paradies zwischen Karibik und Pazifik zu Füßen. Und das theoretisch bis zu 90 Tage lang. Denn so lange erhalten deutsche Staatsangehörige für touristische Zwecke eine visumfreie Einreise (sofern die Einreise nicht über die USA erfolgt). Gleiches gilt für Österreicher und Schweizer. Für die spätere Ausreise aus Costa Rica ist eine Gebühr zu bezahlen. Diese beträgt derzeit 29 US-Dollar und kann in US-Dollar, Colones oder per Kreditkarte bezahlt werden. Denn auch der schönste Urlaub geht leider mal vorbei.

Pura Vida!

Wer jetzt auch unbedingt mal in die Ferne verreisen möchte, der sollte sich mal unsere aktuellen Angebote angucken.

In den Urlaub


Keinen Deal mehr verpassen!

Zum Newsletter oder beim WhatsApp Alarm anmelden oder App runterladen und auf Smartphone oder Tablet installieren, auf Wunsch Reisealarm einrichten und immer als einer der ersten über die besten Angebote Bescheid wissen. Die App gibt’s kostenlos im Apple App Store, im Google Play Store oder bei Amazon. Alle Infos zu unserer tollen App mit dem praktischen Reisealarm gibt’s im passenden Infoartikel: HIER KLICKEN!.

Willkommen in Costa Rica - exotische Tierarten, sattgrüne Regenwälder und endlos viele Traumstrände - 6
Willkommen in Costa Rica - exotische Tierarten, sattgrüne Regenwälder und endlos viele Traumstrände - 4
Willkommen in Costa Rica - exotische Tierarten, sattgrüne Regenwälder und endlos viele Traumstrände - 2


Der Artikel wurde von unserer Gast-Autorin Daniela Bäsig verfasst. Falls ihr weitere spannende Berichte lesen möchtet, besucht einfach ihre Facebook-Seite.

Willkommen in Costa Rica - exotische Tierarten, sattgrüne Regenwälder und endlos viele Traumstrände

Willkommen in Costa Rica - exotische Tierarten, sattgrüne Regenwälder und endlos viele Traumstrände