The Land Down Under: Highlights der Ostküste Australiens - Roadtrip von Sydney bis Cairns

Ein Deal von: , 13. Nov. 2017, 16.21 Uhr

Ein Kontinent so groß wie Europa, ein Land voller Kontraste und eine Reise, die ihr niemals vergessen werdet. Die Rede ist von Australien, dem Land "down under", von welchem bereits Men At Work sangen und damit nicht nur für einen Kassenschlager, sondern vor allem auch für einen historischen Dauer-Ohrwurm sorgten.

Weshalb Australien trotz der langen Flugzeiten jährlich von Millionen Menschen besucht wird, hat seine Gründe. Es lockt nicht nur mit faszinierenden Naturerlebnissen, australischer Wildnis und endlos langen Küstenstreifen, sondern auch mit einem einmaligen Mix aus indigener und moderner Kultur sowie eindrucksvollem Großstadtleben. Besonders ist auch der Australier an sich - herzlich und humorvoll, offen und ehrlich, sportbegeistert und kontaktfreudig, trinkfest und manchmal ein bisschen verrückt.

Ob das alles stimmt, findet ihr am besten selbst heraus. Denn den "Aussie Way of Life" muss man einfach mal erlebt haben. Und genau deshalb haben wir euch beispielhaft einen 4-wöchigen Roadtrip entlang der traumhaften Ostküste zusammengestellt. Sicherlich ist das Land groß genug, um Monate dort verbringen zu können. Jedoch wollen wir mit Beispielreisen wie diesen zeigen, dass man auch mit begrenzter Zeit viel sehen und erleben kann.

Der Vorab-Check

Einreisebestimmungen
Klima in Australien
Flüge nach Australien
Unterkünfte in Australien
Mietwagen in Australien buchen
Unsere top Australien-Deals

Das könnt ihr auf eurer Tour erleben

1. Stopp: Sydney
2. Stopp: Blue Mountains
3. Stopp: Port Stephens
4. Stopp: Nambucca Heads
5. Stopp: Byron Bay
6. Stopp: Brisbane
7. Stopp: Noosa
8. Stopp: Fraser Island
9. Stopp: Airlie Beach & Whitsunday Islands
10. Stopp: Townsville & Magnetic Island
11. Stopp: Cairns & Great Barrier Reef
12. Stopp: Sydney

Einreisebestimmungen

Visum

Als österreichischer Staatsangehöriger ist für die Einreise nach Australien ein (Touristen-)Visum erforderlich, das ihr rechtzeitig vor Reiseantritt beantragen müsst. Euer Reisepass muss mindestens für die Gesamtlänge eurer Reise gültig sein. Seit 2008 gilt das Online-Verfahren "eVisitor", das das bisherige ETA-Verfahren ersetzt. Auf der Webseite des australischen Department of Immigration and Border Protection müsst ihr in einem elektronischen Formular eure Passdaten und E-Mail-Adresse angegeben. Im Anschluss werdet ihr per E-Mail benachrichtigt, ob ihr als eVisitor einreisen dürft.

Working Holiday-Visum

Insbesondere junge Menschen entscheiden sich oft für ein Working Holiday-Visum, da sie in Australien das klassische "Work & Travel" erleben wollen. Nur mit diesem Visum ist euch das Arbeiten vor Ort erlaubt sowie dieselben Rechte, die allen anderen Arbeitnehmern in Australien zustehen. Einen guten Überblick zu den Arbeitnehmerrechten sowie weitere Infos zum Working-Holiday-Visum findet ihr auf der Webseite des Fair-Work-Ombudsman. Ab 2018 soll dies nun endlich auch für österreichische Staatsbürger möglich sein.

Klima

Dass der Australier in der Regel noch nie in seinem Leben Schnee gesehen hat, liegt schlicht daran, dass das Klima auf dem roten Kontinent mit unserem nicht zu vergleichen ist. In Down Under ist eben alles etwas anders als bei uns - Frühling ist von September bis November, Sommer von Dezember bis Februar, Herbst von März bis Mai und Winter von Juni bis August. Dies liegt daran, dass aufgrund der geografischen Lage südlich des Äquators die Jahreszeiten entgegengesetzt sind im Vergleich zu denen der Nordhalbkugel.

Australien besteht aus vier unterschiedlichen Klimazonen: Die Tropenzone erstreckt sich über die nördliche Küstenregion, die Subtropische Zone hingegen über die Ost- und Westküste. An Australiens Südküste herrscht währenddessen die Gemäßigte Zone und im Innern des Landes, im Outback, die Kontinentale Zone.

Letztlich ist eine Reise nach Australien zu jeder Jahreszeit empfehlenswert. Im Sommer eignen sich die Temperaturen für diverse Outdoor-Aktivitäten, beliebte Barbecues am Strand oder ein Bad im Meer, während ihr im Winter z.B. in den Australischen Alpen Skifahren könnt. Während des australischen Frühlings könnt ihr hingegen nach Walen Ausschau halten und im Herbst die farbenfrohe Natur bestaunen, besonders schön in der Hauptstadt Canberra.

Max. Temp.Min. Temp.Sonnenstd.Regentage
Jan28°19°7h9
Feb28°19°7h10
Mär27°18°7h10
Apr25°16°7h9
Mai22°13°6h9
Jun20°10°7h7
Jul19°7h7
Aug21°10°8h7
Sep23°12°8h6
Okt25°15°8h7
Nov26°17°8h8
Dez28°18°8h8

Flüge

Flugpreise nach Down Under sind über die letzten Jahre stetig gepurzelt, sodass ihr mittlerweile Hin- und Rückflüge mit diversen Airlines bereits zwischen 500€ - 600€ bekommt. Die besten Flugschnäppchen schlagt ihr ohne Zweifel über asiatische Airlines wie Air China, China Airlines oder SriLankan. Derartige Preise mit renommierteren Fluggesellschaften wie Qatar oder Qantas bekommt ihr hingegen nur selten. Je nachdem, welches Kriterium für euch im Vordergrund steht, solltet ihr eure Flüge wählen. Airlines, Zwischenstopps und Flugdauer spielen bei den Preisen dabei natürlich eine entscheidende Rolle. In unserer Flugsuche könnt ihr selbst ein wenig stöbern und nach dem perfekten Flugangebot Ausschau halten.

Flugbeispiel:

Unterkünfte

Da Australien zu den beliebtesten Backpacker-Destinationen weltweit zählt, tummeln sich in dem Land zahlreiche Unterkunftsmöglichkeiten für Reisende. Vor allem Hostels gibt es wie Sand am Meer, in jedem wohl noch so kleinen Ort. Falls euch ein "Dorm" oder generell die Hostel-Atmosphäre nicht so zusagen sollte, dann bleiben euch natürlich immer noch Alternativen wie Airbnb, Guesthouses, Hotels oder Couchsurfing. Vor allem unter Backpackern ist aber auch das Campen gängig bzw. sich in einem der hippen Wicked Camper einzunisten und mit diesem umherzureisen. Zweifellos die wohl stilvollste Variante!

Für eure 4-wöchige Rundreise haben wir euch je Stopp eine möglichst günstige und vor allem auch gut bis hervorragend bewertete Unterkunft herausgesucht. Natürlich bleibt Spielraum nach oben und unten. Ihr entscheidet am Ende, wieviel ihr für welche Art von Unterkunft ausgeben möchtet. Die Preise verstehen sich jeweils für die gesamte Aufenthaltsdauer und pro Zimmer, sodass ihr bei einer Reise zu zweit den Preis also nochmal halbieren könnt. Wie bei den Flügen könnt ihr auch bei den Unterkünften nach den für euch besten Angeboten recherchieren, nutzt dafür einfach unsere Hotelsuche.

Mietwagen

Australien ohne Mietwagen ist wie ein Pirat ohne sein Piratenschiff. Wenn man sich nicht gerade mit Bus, Bahn, per Anhalter oder Flieger innerhalb des 5. Kontinents fortbewegt, ist das Auto ohne Frage das gängigste Fortbewegungsmittel unter den Travellern. Zurecht. Mit dem Auto seid ihr flexibel und könnt absolute Freiheit genießen. Mal eben einen Zwischenstopp einlegen, ein Selfie vor der schönsten Bucht schießen oder spontan mit den Einheimischen ein Barbecue (auch "Barbie" genannt) am Strand veranstalten ist somit alles problemlos möglich. Aber Achtung, es herrscht Linksverkehr Down Under!

Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich vor Ort ein Auto zuzulegen. Die meisten, die länger durch das Land reisen, bevorzugen es, sich vor Ort einen eigenen Wagen zu kaufen, den sie am Ende der Reise wieder verkaufen. Auf Seiten wie z.B. Gumtree, die sich mit ebay Kleinanzeigen oder Ähnlichem vergleichen lassen, könnt ihr nach einem geeigneten Wagen schauen. Wie zuvor bereits erwähnt, sind vor allem aber die coolen Wicked Campers äußerst beliebt. Alte VW Busse, die nach Belieben von euch selbst in ein heißes und sehr stylisches Gerät umgestaltet werden können, sorgen allemal für Aufregung und sind immer ein absoluter Blickfang auf den australischen Straßen. Der einfachste und letztlich wohl auch sicherste Weg ist aber immer noch das Anmieten eines Wagens über eine klassische Mietwagen-Seite. In unserer Mietwagensuche findet ihr von Klein- und Mittelwagen bis hin zu den größeren Gefährten alles, was ihr für euren Roadtrip braucht. Egal, für welches Modell ihr euch am Ende entscheidet, achtet auf eine inkludierte Vollkasko ohne Selbstbeteiligung, damit ihr im Fall der Fälle auf der sicheren Seite seid. Die Tankregelung "voll/voll" kann ebenfalls nicht schaden.

Für eure Beispielreise mietet ihr euch den Wagen in Sydney und fahrt hoch bis nach Cairns, wo ihr den Wagen wieder abgebt. Von dort geht es per Flieger zurück nach Sydney. Wem diese Route mit Auto zu üppig ist, kann natürlich Strecken mit dem Flieger zurücklegen, gewisse Stopps weglassen oder generell die Route nach seinen Wünschen ändern. Denkt daran, dass unsere Route in erster Linie zur Inspiration dienen soll und keinesfalls genauso übernommen werden muss.

Mietwagenbeispiel Kleinwagen:

Mietwagenbeispiel SUV:

Mietwagenbeispiel Van:

Unsere top Deals

Keine Lust selbst zu suchen? Kein Problem! Wir posten immer die neusten und besten Australien-Deals. Die findet ihr direkt bei uns auf dem Blog. Worauf wartet ihr? Schaut mal vorbei.

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Euer Australien-Roadtrip

1. Stopp: Sydney (2 Nächte)

Willkommen im Land der Kontraste. Da die meisten Flüge nach Sydney oder Melbourne gehen und wir die Rundreise auf die Highlights der Ostküste beschränken wollen, startet eure Reise im schönen Sydney. Diese Metropole ist ein absolutes Muss, da sie unheimlich viel zu bieten hat. Nicht nur die wundervolle Lage an der Bucht des Sydney Harbours macht die Stadt so attraktiv, sondern ebenso unzählige Sehenswürdigkeiten wie das Sydney Opera House - das Wahrzeichen der Stadt - oder die genauso berühmte Harbour Bridge. Falls ihr auf Nervenkitzel steht, solltet ihr euch den Harbour Bridge Walk nicht entgehen lassen, bei dem ihr gesichert über das Stahlgerüst der Brücke spaziert und ein einmaliges Panorama genießen könnt. Wem die Höhe im Freien nicht so geheuer ist, kann das Panorama auch vom Pylon Lookouts genießen.

Weitere Highlights sind definitiv die schön angelegten Royal Botanic Gardens, die zum Spazieren und Picknicken einladen. Auch von hier aus habt ihr eine herrliche Sicht über die Oper und den Hafen. Innerhalb der Gärten befindet sich im Übrigen auch die National Gallery, in die ihr kostenlos besuchen könnt. Was Sydney darüber hinaus so attraktiv macht sind die umliegenden Strände. Bondi und Manly Beach sind sowohl bei den Einheimischen als auch bei den Reisenden sehr beliebt. Traumhafte Strände, tolle Bars & Geschäfte sowie lockeres Flair machen diese Hotspots aus. Vor allem am Bondi Beach kommen gern alle Feierlustigen am 1. Weihnachtstag zusammen und genießen das Beisammensein mit einem kühlen Bier.


Hotelbeispiel:

Sydneys Unterkunftspreise sind nicht grad die billigsten, aber dennoch gibt es tolle Unterkünfte zu bezahlbaren Preisen in sehr guter Lage, was ihr an unserem Hotelbeispiel sehen könnt.

Hotels in & um Sydney

2. Stopp: Blue Mountains (2 Nächte)

Wenn ihr schon in Sydney unterwegs seid, solltet ihr keinesfalls die Blue Mountains verpassen. Diese befinden sich nordwestlich von Sydney und sind bekannt für ihre sogenannten Three Sisters, die das Wahrzeichen des berühmten Nationalparks bilden. Ihr erreicht die Blue Mountains nach ca. 2h Autofahrt.

Im Nationalpark angelangt, erwartet euch malerische Natur. Die Gegend bietet sich prima an für Wanderungen mit einer einmaligen Aussicht. Entlang verschiedener Routen stoßt ihr auf den ein oder anderen Wasserfall. Badesachen solltet ihr also unbedingt dabei haben. Als Wanderroute empfehlen wir euch den Grand Canyon Trek, der von Evans Lookout startet.

Hotelbeispiel:

Hotels in & um Blue Mountains

3. Stopp: Port Stephens (2 Nächte)

Nach einem kurzen Abstecher in die Blue Mountains geht es wieder an die Küste. Diesmal wartet der schöne kleine Ort Port Stephens auf euch, ca. 3h Fahrt entfernt. Wir haben uns bewusst für eine kleinere, nicht derart bekannte Destination entschieden, um dem Trubel zu entkommen und euch einen Geheimtipp näher zu bringen. Auf dem Weg dorthin kommt ihr u.a. an Newcastle vorbei, wo ihr natürlich je nach Belieben auch noch einen Zwischenstopp machen könnt. Port Stephens selbst gilt als die "Delfin-Hauptstadt" Australiens und beeindruckt zudem mit sage und schreibe 26 goldgelben Sandstränden und einer gigantischen Bucht, die doppelt so groß ist wie Sydney Harbour.

Port Stephens ist eine traumhafte Halbinsel, für die sich ein Abstecher ohne Frage lohnt. Der Mix aus Regenwald, Stränden und Wassersport-Aktivitäten wie Schnorcheln, Tauchen, Surfen oder mit Delfinen schwimmen machen diesen Ort zu einem echten Geheimtipp entlang eurer Route. In der Umgebung findet ihr übrigens die beeindruckenden Sanddünen von Stockton Bight in der Nähe von Anna Bay. Hier angekommen, könnt ihr euch am Sandboarding versuchen, Reitausflüge machen oder mit einem Quad durch die Gegend heizen - Hoher Fun-Faktor garantiert!

Hotelbeispiel:

Hotels in & um Port Stephens

4. Stopp: Nambucca Heads (2 Nächte)

Der kleine Badeort Nambucca Heads bietet euch eine herrliche Aussicht auf die Mündung des Nambucca River, der sowohl im Norden als auch im Süden von kilometerlangen, breiten Sandstränden umgeben ist. Das Gute an dem Ort: Er ist noch nicht so überlaufen wie seine größeren Nachbarn Coffs Harbour oder Port Macquarie. Die sogenannte V-Wall, auch als Graffity Gallery bekannt, ist eine bunte Steinmauer, an der sich schon diverse Verliebte, Künstler und Reisende aus aller Welt verewigt haben. Nun seid ihr dran!

Neben Nambucca Heads solltet ihr auf einen Abstecher ins idyllische Bellingen fahren, ein süßes Dorf mit künstlerisch-alternativem Flair. Von dort lohnt sich ebenfalls ein Besuch in den Dorrigo National Park. Die Straße dorthin windet sich wunderschön an zwei Wasserfällen vorbei und führt letztlich zum Hochplateau des Parks, der übrigens auf der Liste des Unesco-Weltnaturerbes steht und zu den zugänglichsten der noch selten vorkommenden warm-gemäßigten Regenwäldern weltweit zählt.

Hotelbeispiel:

Hotels in & um Nambucca Heads

5. Stopp: Byron Bay (2 Nächte)

Dem ein oder anderen ist Byron Bay bestimmt bereits ein Begriff, ohne dort auch nur gewesen zu sein. Dieser Ort steht nämlich bei nahezu jedem Reisenden auf der Liste, was wohl daran liegt, dass der Ort all das widerspiegelt, was man von Australien erwartet: endlose Sandstrände, Surfer weit und breit, eine angesagte Partyszene, entspanntes Flair und stets sonniges Wetter.

Was Byron Bay ebenfalls auszeichnet ist die Tatsache, dass es weder Verkehrsampeln, Parkuhren, Hochhäuser noch irgendwelche Fastfood-Ketten vorzufinden gibt. Schlicht, um sich das einzigartige, alternative Flair zu bewahren. Einem Ausflug zum wunderschönen und romantischen Cape Byron kommt ihr ebenfalls nicht drum herum. Schon aus der Ferne sieht man den berühmten Leuchtturm, der den östlichsten Punkt des australischen Festlandes bildet. Kleiner Tipp: Steht früh genug auf und seid pünktlich zum Sonnenaufgang dort, um die ganz besondere Atmosphäre und faszinierende Aussicht auf das Meer zu genießen. Wenn ihr Glück habt, seht ihr sogar den ein oder anderen Delfin aus der Ferne.

Weitere Tipps für die Umgebung sind übrigens Lismore und Nimbin. Vor allem Nimbin ist bekannt als Hippie-Dorf und gilt seit dem legendären Aquarius-Festivals im Jahr 1973 regelrecht als Zentrum alternativen Lebens. Der Hanf-Pflanze ist immer im Mai eines Jahres sogar ein eigenes Festival gewidmet, das sogenannte Nimbin Mardi Grass. Auch in Lismore dreht sich alles um die Alternativkultur. So findet ihr vor Ort unzählige Kunstgewerbeläden sowie tolle Gallerien und Restaurants zum Verweilen.

Hotelbeispiel:

Hotels in & um Byron Bay


6. Stopp: Brisbane (2 Nächte)

Nach Sydney wartet nun mal wieder eine Großstadt auf euch. Brisbane ist die drittgrößte Stadt Australiens und die Hauptstadt des "Sunshine States" Queensland. Anders als in Melbourne oder Sydney geht es hier doch noch deutlich ruhiger zu. Die Lage Brisbanes ist einfach perfekt, denn die Stadt liegt genauso zwischen den beliebten Küsten Sunshine Coast und Gold Coast.

In Brisbane selbst lohnt sich u.a. die kostenlose City Hopper Fähre entlang des Brisbane Rivers. U.a. fahrt ihr am Botanischen Garten vorbei und durch die Story Bridge, die das Wahrzeichen der Stadt ist. Inmitten der quirligen Stadt wartet australisches Strandleben auf euch. Die South Bank Parklands umfassen einen künstlich angelegten Strand, eine Lagune und wunderschöne, subtropische Pflanzen.

Auch für die Gourmets unter euch ist diese Stadt die richtige Adresse. Das Esquire z.B. gilt als das beste Restaurant der Stadt und bietet euch einmalige Aussichten auf das Lichtermeer der Story Bridge. Zudem können wir euch die Restaurants Oublic, Aria, Stokehouse und the Foraging Quail empfehlen. Für die Kulturbegeisterten sollten die GoMA und die Queensland Art Gallery auf der To Do Liste stehen. Erstere ist die größte Gallerie mit moderner und zeitgenössischer Kunst Australiens. Zuletzt kommen aber auch die Shopaholics auf ihre Kosten. Auf den Collective Markets auf der Stanley Street Plaza findet ihr freitags bis sonntags ein breites Angebot von handgefertigtem Schmuck, Kunst bis hin zu Vintage-Mode.

Hotelbeispiel:

Hotels in & um Brisbane

7. Stopp: Noosa (2 Nächte)

Ein weiteres Highlight an der Küste ist Noosa im Nordosten der Sunshine Coast. Noosa ist eigentlich eine übergeordnete Bezeichnung für mehrere Vororte in der Region, u.a. für Noosa Heads, Noosaville, Tewantin, North Shore, Coolum und weitere. Am bekanntesten sind aber Noosa Heads und Noosaville aufgrund der zentralen Lage und dem idealen Ausgangspunkt, um die Gegend zu erkunden.

Insbesondere der Noosa National Park ist sehr beliebt bei Reisenden und lädt zum gemütlichen Wandern ein. Beim Schwimmen und Sonnenbaden habt ihr die Qual der Wahl zwischen den geschützteren Stränden am Noosa River und den Surferstränden am Meer. Ein weiterer Nationalpark, der wirklich sehenswert ist, ist die bewaldete Landzunge Noosa Headland. Aus eigener Erfahrung können wir auch kleinere Orte wie Mooloolaba und Coolum Beach empfehlen, letztlich findet ihr aber wirklich überall unberührte und schöne Plätze zum Verlieben.

Hotelbeispiel:

Hotels in & um Noosa

8. Stopp: Fraser Island (2 Nächte)

Schon die Ureinwohner Australiens nannten sie das "Paradies" und seit 1992 steht sie auf der Liste des Unesco-Weltnaturerbes. Grund genug, dass jährlich rund eine halbe Million Besucher auf die berühmte Insel strömen - die Rede ist von Fraser Island. Mit beeindruckenden 180 000 ha ist sie die größte Sandinsel der Welt. Aufgrund ihrer Größe kommen die meisten Reisender per Auto auf die Insel und fahren die beliebte Route Eli Creek - Maheno - Schiffswrack - Pinnacles, Lake Jennings, Birraben, McKenzie oder Lake Wabby - Wanggoolba Creek - Valley of the Giants ab.

Aufgepasst, da die gesamte Insel aus Sand besteht, empfehlen wir euch vor Ort lediglich mit einem 4WD, also einem Geländewagen mit Allradantrieb, unterwegs zu sein. Sandlöcher sind keine Seltenheit und so sollte man die Höchstgeschwindigkeit von 35 km/h im Inselinneren und 80 km/h auf dem Strand auf alle Fälle einhalten.

Ihr könnt z.B. vom am Festland gelegenen Rainbow Beach Safaritouren auf Fraser Island buchen, weitere Veranstalter findet ihr aber auch in Hervey Bay. Auch die Fähren fahren jeweils von Rainbow Beach und Hervey Bay ab. Alle weiteren Infos und nützliche Tipps für Fraser Island erhaltet ihr auf der Webseite www.fraserisland.com.au.

Typischerweise zeltet man auf der Insel, alternativ gibt es Lodges, die dann aber sehr kostspielig sind. Falls ihr nur einen Tagestrip plant, bietet es ich natürlich an, sich z.B. in Rainbow Beach eine günstigere Alternative zu suchen.

Hotelbeispiel:

Hotels in & um Fraser Island

Euren nächsten Halt macht ihr nun erst in Airlie Beach, da unserer Meinung nach auf der Strecke zwischen Fraser Island und Airlie nichts absolut Sehenswertes liegt, wofür ihr kostbare Zeit verschwenden müsstet. Es sind somit zwar stolze 12 h Autofahrt - für den Australier sind solche Strecken normal - falls euch die Distanz jedoch zu groß sein sollte, könnt ihr optional auf halber Strecke z.B. einen Zwischenstopp in Rockhampton einlegen. Auch bekannt als "Rocky" kann sich die Stadt mit dem Titel zur "Beef Capital of Australia" schmücken, denn unglaubliche 2,5 Mio. Stück Vieh sollen in der Region leben. Außer dem breiten Fitzroy River, der sich durch das Zentrum schlängelt, und der Quay Street gibt es in der Stadt jedoch nicht allzu viel zu entdecken. Sehr schön und noch recht unangetastet sind hingegen die Keppel Islands nordöstlich von Rockhampton gelegen.

9. Stopp: Airlie Beach & Whitsunday Islands (4 Nächte)

Auf eure nächste Destination könnt ihr euch mehr als freuen. Denn mit den Whitsunday Islands erwartet euch die vielleicht schönste Inselgruppe der Welt. Zunächst aber zum kleinen Ort Airlie Beach. Dieser kleine Surfer Hotspot ist ein sympathisches Küstendörfchen, um das australische Strandleben und den 'Way of Life' der Australier bestens kennenzulernen. Auch bekannt als das Tor zu den Whitsundays bietet euch Airlie Beach eine bunte Mischung aus lockerer Atmosphäre, herzlichen Locals und einer Vielfalt an Unternehmungsmöglichkeiten.

Wer das Paradies für sich entlang der Ostküste bisher noch nicht gefunden hat, wird es spätestens an diesem Fleck ganz sicherlich. Die Whitsunday Islands sind ein absoluter Besuchermagnet und schlicht Pflichtprogramm während einer Reise nach Australien. Endlos lange, weiße Sandstrände, türkisblaues Wasser, Korallen und eine Vielfalt an Meeresbewohnern machen die Inseln zu einem einzigartigen Naturspektakel.

Da die Inseln vulkanischen Ursprungs sind, sind die einen etwas hügeliger als die anderen und von wunderschönen subtropischen Regenwäldern beheimatet. Da bekannt ist, dass die Korallenriffe längst nicht mehr das sind, was sie einst waren und auch sonst für den Erhalt dieses Natur-Eldorados gekämpft wird, gilt vor Ort der Grundsatz Take nothing but photos, leave nothing but footprints.

Zu den bekanntesten und zugleich beliebtesten Inseln gehören u.a. Long Island, Hamilton Island, Daydream Island und zu guter Letzt die größte Insel, Whitsunday Island. Letztere ist vor allem für den paradiesischen Whitehaven Beach bekannt, der jedes Jahr von verschiedenen Organisationen zum schönsten Strand der Welt gekürt wird.

Wir ihr auf die Inseln gelangt? Ganz einfach. Der größte und bekannteste Veranstalter Cruise Whitsundays bietet beispielsweise bis zu 9 mal täglich Bootstouren von Airlie Beach auf die Whitsundays an. Zur Daydream Island sind es z.B. nur 30 min. und die einfache Fahrt kostet euch 30$. Auf den Inseln könnt ihr natürlich auch übernachten. Von Bungalows bis Apartments und Hotels findet ihr alles vor.

Hotelbeispiel:

Hotels in & um Airlie Beach

10. Stopp: Townsville & Magnetic Island (2 Nächte)

Wieder "on the road" geht es weiter gen Norden nach Townsville. Dort angekommen, könnt ihr erstmal von der langen Fahrt an der hübschen Strandpromenade The Strand entspannen und die idyllische Aussicht genießen. Mit 165 000 Einwohnern bietet die Stadt einige interessante Sehenswürdigkeiten. So ragt inmitten des Stadtzentrums ein riesiger Granitfelsen empor, von dem ihr einen wundervollen Blick auf die Magnetic Island habt.

Ansonsten bietet die Stadt diverse Shopping-Möglichkeiten. Sehenswert ist der Cotters Market in der Flinder Street Mall sowie die Flinder Street East. Von Kunsthandwerk, Cafés & Bars bis zu frischem Obst und Gemüse könnt ihr euch durchprobieren.

Was diesen Ort jedoch besonders ausmacht ist die Nähe zur bereits erwähnten Magnetic Island. Diese erhielt ihren Namen 1770 von Captain Cook während seiner damaligen Forschungsfahrt, als sein Schiffskompass verrückt spielte, wofür er die eisenhaltige Insel verantwortlich machte. Letztlich waren jedoch magnetische Anomalien auf dem Meeresgrund die Ursache.

Und dennoch passt der Name Insel auch noch heute, denn wie ein Magnet lockt sie zahlreiche Touristen an. Fähren fahren von Townsville fast stündlich ab. Die Insel ist vielseitig und groß, sodass es viel zu sehen gibt. In der Picnic Bay geht es etwas ruhiger zu, wo sich gemütliche Cafés befinden. Die schönsten Buchten und Strände hingegen findet ihr an der Ost- und Nordküste der Insel. Besonders beliebt sind Alma Bay, Arthur Bay und Florence Bay.

Hotelbeispiel:

Hotels in & um Magnetic Island

11. Stopp: Cairns & Great Barrier Reef

Nun seid ihr an eurem letzten Stopp angekommen, ehe es per Flieger wieder nach Sydney geht. Die bekannteste Stadt ganz im Norden Australiens heißt Cairns und ist genauso ein Must Do auf der Reiseliste wie alles, was wir euch bisher vorgestellt haben. Mit 1 Mio. Touristen pro Jahr ist die Stadt zur Hauptattraktion des australischen Nordens geworden, was sie ihrer idealen Lage und verblüffenden Vegetation zu verdanken hat. Von traumhaften Stränden, einem beeindruckenden Hinterland und dem spektakulären Great Barrier Reef umgeben, ist Cairns der perfekte Ausgangspunkt, um Vieles in kurzer Zeit zu sehen. Auch kulinarisch und kulturell kann sich die Stadt sehen lassen. Viele Museen & Gallerien sowie Märkte und top Restaurants ziehen viele Besucher gleichermaßen an.

In und um Cairns könnt ihr euch mit unzähligen Aktivitäten vergnügen. Von White Water Rafting, Bungee Jumping, Fallschirmspringen, Ballonfahrten bis zu Tauchgängen und wilden Safaris im Regenwald ist wirklich das gesamte Spektrum für Outdoor-Fans abgedeckt. Als Highlight eures Trips solltet ihr euch zudem einen Flug über das Riff gönnen, die teilweise auch in Kombination mit einer Bootstour angeboten werden. Sicherlich nicht ganz billig, aber ein einmaliges Erlebnis.


Das Great Barrier Reef zählt seit 1981 zum UNESCO Weltnaturerbe und erstreckt sich über sage und schreibe 2.300 km. Bestehend aus ca. 3.000 einzelnen Riffen, diversen Sandbänken sowie ca. 1.000 Inseln bildet es ein wahres Paradies für Taucher, Schnorchler und echte Naturliebhaber.

Hotelbeispiel:

Hotels in & um Cairns

Nachdem ihr zum Abschluss nochmal ein paar Nächte Gelegenheit hattet, das Nonplusultra Australiens zu erleben, geht es nach einer unvergesslichen Reise entlang der traumhaften Ostküste Australiens wieder nach Sydney. Australische (Low Cost) Fluggesellschaften wie Jetstar oder Virgin Australia fliegen euch günstig und nonstop von A nach B, Flüge von Cairns nach Sydney kosten meist um die 100€. Auch an dieser Stelle empfehlen wir euch wieder einen Blick in unsere Flugsuche zu werfen, um nach dem besten Angebot zu schauen.

Flugbeispiel:

12. Stopp: Sydney (2 Nächte)

Nach vier Wochen Rundreise, unzähligen Eindrücken und Erlebnissen landet ihr letztlich wieder in Sydney, wo alles begann. Damit ihr jedoch in Ruhe die Reise nochmal Revue passieren lassen könnt, habt ihr nochmal zwei Nächte Aufenthalt in Sydney. Ein grandioser Abschluss und persönlicher Tipp von uns ist, die Reise bestenfalls so auszulegen, dass ihr pünktlich zu Silvester wieder in Sydney seid und dann die Ersten sein könnt, die ins neue Jahr feiern und das wohl gigantischste und schönste Feuerwerk weltweit an der Harbour Bridge genießen können.

Hotelbeispiel:

Hotels in & um Sydney

Wir hoffen sehr, dass euch dieser Journal-Artikel, der im Übrigen regelmäßig up to date gehalten wird, als Inspiration für eine Reise nach Down Under dient und ihr nützliche Informationen finden könnt. ...Oder ihr beim Lesen schlicht ein wenig in Erinnerungen schwelgt und vielleicht ja sogar nochmal dorthin zurückkehrt, wo einst euer unvergessliches Abenteuer begann. An all diejenigen, die schon dort gewesen sind: Wir freuen uns über weitere Tipps und Anregungen eurerseits, die ihr gerne in den Kommentaren mit uns teilen könnt.

Abschließend wollen wir euch noch ein Gedicht über das Land Down Under mit auf den Weg geben, das es wohl am besten beschreibt und einem wahrlich aus der Seele spricht, wenn man es bereits bereist hat. In diesem Sinne - G'day, mates...äh...pirates!

I love a sunburnt country,
A land of sweeping plains,
Of ragged mountain ranges,
Of droughts and flooding rains.
I love her far horizons,
I love her jewel-sea,
Her beauty and her terror –
The wide brown land for me!

by Dorothea Mackellar

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