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Einmal um die Insel & mitten durch die Natur: So könnte euer 2-wöchiger Island-Trip aussehen

Ein Deal von , 11. Nov. 2017 9.02 Uhr

Die Schönheit der Natur aus erster Hand erfahren. Zwischen Gletschern und glasklarem Wasser wandern und einfach mal tief durchatmen können. Das ist Island. Weit im Norden liegt es, unscheinbar, unberührt. Und dennoch: Wer einmal hier war, wird in den Bann des Inselstaates mit seinen herzlichen Einwohnern gezogen. Weit weg vom Smog der Großstädte, den Staus der Autobahn und den Deadlines bei der Arbeit, kann man hier nicht nur zu sich selbst finden, sondern sich vor allem von dem faszinieren lassen, was Flora, Fauna und die Zeit geschaffen haben. Island ist ein zum Leben erwecktes Kunstwerk der Natur – und das sollte keiner verpasst haben.

Trips auf die Insel werden immer beliebter, klar, denn sie bietet sich hervorragend für Mietwagen-Rundreisen an. Und genau an so eine haben wir uns für euch mal gemacht. 2 Wochen Weite, Wildnis und Wandern. Macht euch bereit für euer persönliches Abenteuer, wir liefern den Stoff oder viel mehr die Deals und Inspiration, der die Träume wahr macht.

Der Vorab-Check

Das könnt ihr auf eurer Tour erleben


Klima

Mallorca-Wetter gefällig? Dann seid ihr hier nicht ganz richtig. 35°C im Sommer dürft ihr hier nicht erwarten und wer ohne Jacke und nur mit Flip Flops bepackt anreist ist selbst Schuld, wenn er sich erkältet. Das Klima Islands fällt tendenziell eher in die Kategorie "erfrischend". Das heißt aber nicht, dass ihr permanent mit Frostbeulen rechnen müsst. Gerade in den Sommermonaten sind die Tage lang und können auch mal über die Durchschnittswerte klettern. Zudem eignen sich diese Temperaturen viel besser für's Wandern als Hitze von früh bis spät. Wieso also den Sommerurlaub nicht mal in den Inselstaat verlegen? Griechenland kann ja jeder.

Max. Temp. Min. Temp. Sonnenstd Regentage
Jan -3° 1h 13
Feb -2° 2h 13
Mär -2° 4h 14
Apr 5h 12
Mai 6h 10
Jun 12° 5h 11
Jul 13° 6h 10
Aug 12° 5h 12
Sep 10° 4h 12
Okt 3h 15
Nov -1° 1h 13
Dez -2° 0h 14

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Flüge

Mit Easyjet, WOW Air, Germania und Co. könnt ihr, wenn ihr euch bei uns rechtzeitig den Deal sichert, schon für unter 100€ nach Reykjavík und wieder zurück fliegen und das inzwischen von vielen Flughäfen. Je nachdem mit welcher Fluggesellschaft ihr abbucht oder welchen Tarif ihr nutzt, ist dabei das Gepäck bereits dabei oder nicht. Für einen Kurztrip reicht das Handgepäck sicher, wenn man sich nicht gerade dazu berufen fühlt acht Ersatz-Parkas einzupacken. Ansonsten lässt sich ein weiterer Koffer stets problemlos dazubuchen. In unserer Flugsuche könnt ihr übrigens auch selbst nach dem perfekten Deal suchen.

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Unterkünfte

Island ist kein günstiges Pflaster was Unterkünfte betrifft. Verwunderlich ist dies nicht. Recht wenige Einheimische, vor allem außerhalb Reykjavíks, eine sehr begrenzte Anzahl an Hotels und Pensionen und wachsende Touristenzahlen. Alternativen gibt es dann mehrere: Horrende Summen für Hotels zahlen, Airbnbs suchen, Campen oder unsere Hotelsuche nutzen. In der findet ihr nämlich auch zahlreiche bezahlbare und gut bewertete Hotels . Der Vorteil gegenüber Airbnb ist klar: Ihr müsst euch nicht darum sorgen, dass euer Zimmer spontan seitens des Gastgebers storniert wird und müsst nicht jeden oder jeden zweiten Tag irgendwelche Treffpunkte und Uhrzeiten ausmachen. Für ein paar Nächte ist das sicher in Ordnung, bei einem zweiwöchigen Trip könnte es dann und wann nervig werden. Hier kommen euch die "handelsüblichen" Hotels entgegen.

Wir haben bereits für jeden eurer Stopps eine möglichst günstige und gut bewertete Beispelbleibe herausgesucht. So könnt ihr euch einen ersten Überblick über die jeweilige Preislage verschaffen. Die Preise verstehen sich jeweils pro Nacht und Zimmer, bei einer Reise zu zweit könnt ihr ihn also nochmal teilen. Bitte bedenkt, dass die Preise und Verfügbarkeit je nach Reisezeitraum variieren können.

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Mietwagen

Nur noch die wenigsten Straßen Islands bestehen aus Schotterpisten, sodass ihr, gerade im Sommer, auch getrost auf einen SUV verzichten könnt, wenn ihr nicht gerade vor habt ein Offroad-Abenteuer zu starten. In unserer Mietwagensuche findet ihr beides, sowohl Kleinwägen als auch die großen Kollegen, mit denen man auch fernab der Straße Spaß haben kann. Preislich kommt man bei einem zweiwöchigen Trip bei etwa 250€ für einen Kleinwagen raus und das inklusive der nötigen Vollkasko ohne Selbstbeteiligung und der Tankregelung "voll/voll".

Mietwagenbeispiel Kleinwagen:

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Mietwagenbeispiel SUV:

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Unsere top Deals

Keine Lust selbst zu suchen? Kein Problem! Wir posten immer die neusten und besten Island-Deals. Die findet ihr direkt bei uns auf dem Blog. Worauf wartet ihr? Schaut mal vorbei

Unsere Island-Deals


Die Island-Rundreise

1. Stopp: Reykjavík (2 Nächte)

Willkommen in Island und am Flughafen Keflavik, der etwa 50 Kilometer von der Hauptstadt entfernt liegt. Ihr habt euch vorab um euren Mietwagen gekümmert? Perfekt, dann könnt ihr den gleich in Empfang nehmen und in Richtung der 122.000-Einwohnerstadt steuern. Dort und in der Umgebung verbringt ihr die ersten zwei Nächte. Das gibt euch die Chance auch die Metropole kennen zu lernen und stressfrei ins Abenteuer zu starten. Je nachdem wie früh oder spät ihr landet, werdet ihr ohnehin erstmal nur in eurer Unterkunft einchecken wollen und euch von der Anreise erholen.

Danach geht's ans Entdecken. Besucht die berühmte Kirche Hallgrímskirkja und werft einen Blick ins Isländische Nationalmuseum. Darüber hinaus lohnt es sich auch durch das historische Zentrum zu schlendern, das mit seinen kleinen Straßen und den bunten, wellblechverkleideten Häusern schon beinahe einen dörflichen Charakter aufweist. Das Wetter spielt nicht mit? Dann lohnt sich der Abstecher in eines der zahlreichen Thermalbäder, wie dem Sundhöllin, das das älteste öffentliche Schwimmbad Islands ist oder dem Blue Lagoon, das vermutlich berühmteste. Ultimativer Piratentipp: Gönnt euch einen Hotdog in der Imbissbude "Baejarins bestu" in der Nähe des Hafens! Keinen Bock auf 'ne Wurst? Kein Thema, denn auch ansonsten ist Reykjavik für seine zahlreichen Gourmetrestaurants bekannt. Zum Naschen zwischendrin muss dann aber eine kanilsnúðar, eine Zimtschnecke, her.

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Von hier aus könnt ihr auch einen kleinen Ausflug zum Strokkus-Geysir unternehmen, der ca. 100km entfernt liegt und natürlich zu einem der Must-Sees gehört, wenn man schonmal in Island ist. Bis zu 100m hoch schießen die Fontänen, etwas, das man nicht einmal mit viel Cola und Mentos schafft. Zu nah herantreten sollte man nicht immerhin kann die Temperatur des Wassers um die 150°C betragen, allerdings kann man sich hinter den zahlreichen Touristen schützen, die sich hier täglich einfinden.

Und wenn ihr dann schon einmal da seid, könnt ihr auch die etwa 10km auf euch nehmen und zum Gullfoss-Wasserfall weiterfahren. Vom Parkplatz aus leitet euch ein Weg bis an die Canyon-Kante. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn wo Wasser ist, kann es auch rutschig werden. Wenn ihr, ohne Sturz und Knochenbruch angekommen seid, könnt ihr dann das Spektakel bewundern. Die Hvítá, ein Gletscherfluss, fließt mit beachtlicher Geschwindigkeit über eine Gesteintreppe bevor ihr Wasser aus 21m Höhe von einem Vorsprung aus hinab rauscht.

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Hotelbeispiel:

Hotels und Pensionen in Island zählen nun wirklich nicht zu den preiswerten Angelegenheiten des Lebens. Dennoch kann man, mit etwas Recherche auch in Reykjavík durchaus bezahlbare Unterkünfte in Bestlage ergattern, wie euch unser Beispiel zeigt.

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Hotels in & um Reykjavík

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2. Stopp: Reykir (3 Nächte)

Weiter geht's und willkommen in nördlicheren Gefilden! Für euren Aufenthalt rund um die Gegend um Reykir könnt ihr getrost mehr Zeit einplanen, drei Nächte mögen nach viel klingen, sind aber durchaus berechtigt. Der Grund ist einfach: Es gibt unglaublich vieles, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Unbedingt ansteuern solltet ihr den 190km entfernten Snæfellsjökull, einen Gletscher, der gleichzeitig einer der schönsten Vulkane der Insel ist. Vor einem spontanen Ausbruch des 1.446m-Hünen braucht ihr euch aber nicht fürchten, der letzte liegt schon beachtliche 1.800 Jahre zurück. Den darum herumliegenden Nationalpark mitsamt Schiffsfriedhof solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

Ebenfalls einen Tag solltet ihr für die Vestfirðir einplanen oder, damit ihr nicht eure Zunge bei der Aussprache verknoten müsst, die Westfjorde. Nur ein schmaler Landhals verbindet die Halbinsel mit dem Rest Islands, verbunden über zwei Straßen. Hier könnt ihr euch ganz und gar der isländischen Natur hingeben und entlang der Küste einmal die Strecke umfahren. Stoppen solltet ihr unbedingt in Látrabjarg, dem westlichen Punkt Europas. Hier könnt ihr nicht nur Selfies von euch an bis zu 450m tiefen Klippen knipsen, sondern bekommt unter anderem auch hunderttausende Papageientaucher, Möwen und Millionen von Trottellummen vor die Linse, immerhin befindet sich hier einer der schönsten und spektakulärsten Vogelfelsen.

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An Dynjandi solltet ihr ebenfalls nicht vorbeifahren ohne einmal gestoppt zu haben. Dort erwartet euch der größte und höchste Wasserfall der Westfjorde dessen Wassermassen 186m tief hinabstürzen.

Hotelbeispiel:

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Hotels in & um Reykir

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3. Stopp: Sauðárkrókur (1 Nacht)

Rund um das Städtchen, in dem damals ein wichtiger Hafen lag, könnt ihr hier einiges Sehenswertes besuchen und bestaunen. Im Ort selbst lohnt sich eine Wanderung auf den 900m hohen Tindastóll-Berg. Von dessen Gipfel aus liegt euch der Panoramablick frei auf die Stadt, die hügelige Landschaft der Skagi-Halbinsel und den Skagafjord. Tierfreunde sollten außerdem auf die Vatnsnes-Halbinsel fahren und das dortige Robbenzentrum besuchen. Überhaupt kann man immer wieder auf Robben in freier Wildbahn stoßen, wenn man die Gegend erkunden.

Hotelbeispiel:

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Hotels in & um Sauðárkrókur

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4. Stopp: Akureyri (2 Nächte)

Habt ihr im Selbststudium und durch das wiederholte Ansehen von "Findet Nemo" schon euer Walisch perfektioniert? Dann wird es höchste Zeit eure Sprachkenntnisse auf die Probe zu stellen. In Akureyri könnt ihr nämlich verschiedene Touren unternehmen und die schließen auch das Whale Watching mit ein. Von Mai bis Oktober könnt ihr den größten Säugetieren so nah kommen wie nie. Wer zwischen September und April reist, kann hingegen eine Nordlichter-Tour unternehmen. Sollte es euch also im Spätsommer auf die Insel verschlagen, habt ihr die besten Voraussetzungen beide Touren unternehmen zu können.

Ein Ausflug zum Mývatn sollte ebenfalls fest auf der Tagesordnung stehen. Keine Angst, das zu deutsch "Mückensee" heißende Binnengewässer ist keine Zone, in der man sich mit "Anti Brumm" einnebeln muss bis man kurz vor dem Erblinden und Ersticken ist. Hier, auf 37km² leben Millionen harmlose Zuckmücken, genau wie etwa 15 verschiedene Entenarten. Die Region gehört zu den schönsten und am meisten besuchten in Island, mit seiner vielfältigen Flora und Fauna, zahlreichen Birdwatching-Plätzen und den etwa 2.500 Jahre alten Lavagebilden am Ostufer, die Überbleibsel eines ehemaligen Lavasees sind. Achso, eines sei noch erwähnt: Auch eine Kriebelmückenart lebt rund um den See und diese ist auch gewillt zu stechen, aber was ist schon ein kleiner Stich im Vergleich zu einer traumhaften Kulisse?

Hotelbeispiel:

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Hotels in & um Akureyri

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5. Stopp: Eskifjörður (1 Nacht)

Dei Fjorde des Ostens rufen... folgt ihnen. Rund um den kleinen Fischerort könnt ihr euch auf verschiedene Sehenswürdigkeiten freuen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Abstecher in die berühmte Kalkspatmine Helgustaðanáma? Ebenfalls ein Erlebnis ist der Ausflug in die Bucht Vöðlavík, die nur zwischen Anfang Juli und Mitte September besucht werden kann und aufgrund ihrer Lage, die nur schwer erreichbar und quasi verlassen ist. Ein Traum für echte Naturfans.

Etwas mystischer geht es da schon am Lagarfljót, dem drittgrößten der isländischen Seen, zu. Das Wasser bleibt trotz des hineinfließenden Quellwassers stets trübe. Da das an sich aber noch nicht aufregend genug ist, hier noch die Sage: Angeblich wohnt in diesem Binnengewässer Ormur, das Seeungeheuer. Klingt verdammt nach Nessie? Soll auch ein Verwandter sein. Und wer weiß, vielleicht bekommt ihr den isländischen Kollegen ja tatsächlich zu Gesicht?

Hotelbeispiel:

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Hotels in & um Eskifjörður

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6. Stopp: Reynivellir (2 Nächte)

So stellt man sich doch Island vor: Eis, Eis, Eis. Und ja, auch wenn die Insel im Sommer grünt und blüht und die Vögel frohlocken, man möchte doch auch diese Eisbrocken sehen, die man von den Bildern kennt. Das könnt ihr am Jökulsárlón-See. Haltet die Kamera und eine zusätzliche Speicherkarte bereit. Im bis zu 180m tiefen, kalten Wasser treiben blassblaue Eisblöcke und immer wieder brechen neue Brocken der Gletscherzunge des Vatnajökull ab und gesellen sich zu ihren gefrorenen Freunden. Atemberaubend schön!

Den, zum Vatnajökull-Nationalpark gehörenden, Skaftafell-Nationalpark solltet ihr auch auf keinen Fall auslassen. Wandert hinauf auf zwischen 1.000 und 1.500m hohe Berge oder erfreut euch an der vielfältigen Landschaft und den angesiedelten Vogelarten. Der dortige, bis zu 1.000m dicke Gletscher bedeckt eine Fläche, die etwa halb so groß wie Schleswig-Holstein ist. Wer denkt, dass sich unter der Eisschicht nichts befindet, liegt schwer daneben. Aktive Vulkane, wie der Grímsvötn befinden sich darunter und warten auf ihre Gelegenheit zur Eskalation. Das war übrigens zuletzt 2011 bei einem Ausbruch der Fall, als Aschewolken 13km hoch hinaufstiegen.

Hotelbeispiel:

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Hotels in & um Reynivellir

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7. Stopp: Seljaland (2 Nächte)

Fast am Ende der Rundreise angelangt, reihen sich hier nochmal zahlreiche Highlights aneinander und konkurrieren darum das coolste zu sein, entscheidet selbst. Der Reihe nach von Ost nach West. Auf dem Weg nach Seljaland solltet ihr vor Vik unbedingt einen Stop einlegen. Hier liegt gottvergessen inmitten der kargen Landschaft ein Flugzeug-Wrack der US Navy. In den 70er-Jahren abgestürzt fristet es hier eingebettet in beeindruckender Landschaft sein Dasein.

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Weiter geht's zum Skógafoss, einem 62m hohen und 25m breiten Wasserfall, der mit Schmelzwasser verschiedener Gletscher gefüttert wird. Oberhalb des Wasserfalls liegt ein Aussichtspunkt von dem aus ihr eine traumhafte Aussicht genießt.

Euer Weg führt euch weiter zum Eyjafjallajökull-Gletscher unter dessen Eismassen sich der Vulkan Eyjafjöll befindet. Und der ist ein richtiger Promi! Sagt euch nicht? Ihr kennt ihn sicher aus den Nachrichten, denn in die hat er es 2010 des öfteren geschafft, als er im April ausbrach und den Flugverkehr in Nord- und Mitteleuropa für kurze Zeit teilweise vollständig zum Erliegen brachte. Ein Besuch des Eyjafjallajökull Erupts Visitor Centre liefert zusätzliche Infos und interessante Bilder.

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Und ganz zum Schluss: Ein Wasserfall! Der Seljalandsfoss ist aber ein besonderer, denn hier habt ihr die Möglichkeit im wahrsten Sinne des Wortes einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. In den späten Abendstunden sind die Farben am intensivsten und der Anblick wird noch unglaublicher. Lauft entlang der Felswand nach Westen Richtung Þórsmörk. Wieso? Dann kommt ihr an zahlreichen kleineren Fällen vorbei, wie dem Gljúfurárfoss.

Hotelbeispiel:

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Hotels in & um Seljaland

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8. Stopp: Reykjavík (1 Nacht)

Da seid ihr wieder, zurück in Reykjavík. Den letzten Abend in Island könnt ihr bei einem Gläschen Aquavit ausklingen lassen – aber nicht zu viel, sonst verpasst ihr noch den Rückflug. Je nachdem wie viel Zeit ihr noch habt, könnt ihr von den aufregenden und ereignisreichen Tagen im Thermalbad entspannen ehe es Richtung Heimat geht.

Übrigens, in der letzten Nacht kann es sich durchaus anbieten ein Hotel in Flughafennähe zu buchen. So gestaltet sich die Abreise am nächsten Tag durchaus entspannter als wenn ihr erst von der Stadt rausfahren müsst. Gerade bei frühen Flügen ist jede Minute, die man morgens länger im Bett liegen bleiben darf, ein Geschenk.

Hotelbeispiel:

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Hotels in & um Reykjavík

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