Sonstiges

Die 10 schönsten Naturwunder in der Schweiz

Ein Deal von , 24. Jun. 2016 16.30 Uhr

Die Schweiz. Ein Land voller Sehenswürdigkeiten und Naturwunder. In der Schweiz findet man eine wunderbare Mischung aus Kultur, gelebter Tradition und einer Vielzahl von Naturwundern, die einem teilweise schier den Atem rauben. 10 solcher Naturwunder haben wir für euch heute einmal in einer TOP 10 zusammengefasst und möchten euch diese kurz vorstellen.

1. Das Matterhorn

Die 10 schönsten Naturwunder in der Schweiz - 14

Welche Sehenswürdigkeit, welches Naturwunder in der Schweiz sollte sonst auf dem ersten Platz stehen. Nicht nur, dass das Matterhorn ein Wahrzeichen des Landes ist, er ist auch einer der höchsten Berge der Alpen mit 4.478 Metern Höhe und hat eine ebenso fesselnde Besteigungsgeschichte wie eine markante Form. Nicht umsonst ist der Berg, der zu einem Großteil zur Schweiz gehört und zu einem kleinen Teil zu Italien, die meist fotografierte Sehenswürdigkeit des Landes.

2. Der Rheinfall bei Schaffhausen

Die 10 schönsten Naturwunder in der Schweiz - 12

Imposant ist er allemal, der Rheinfall. Ein Wasserfall in der Nähe des Bodensees bei Schaffhausen. Hier stürzt der Rhein über eine Breite von 150 Metern in 23 Meter Tiefe. Der Rheinfall ist der größte Wasserfall Europas und besticht zum einen durch seine eigene Schönheit und zum anderen durch die Reize und Sehenswürdigkeiten der unmittelbaren Umgebung. Neben dem Naturwunder hier findet man nämlich zur perfekten Abrundung eines Tagesausflugs in unmittelbarer Nähe die mittelalterlichen Städte Stein am Rhein und Schaffhausen. Der Blick von oben hinab auf den Rheinfall ist atemberaubend. Dann geht es hinab zum Fluss, über zahllose Treppen, durch Tunnel über verschiedene Aussichtsplattformen, bis man die Anlegestelle am Rhein erreicht hat. Von hier aus gibt es die Möglichkeit, den Felsen in der Mitte des Wasserfalls anzusteuern und zu erklimmen, oder auf die andere Seite des Rheins überzusetzen und das Schloss Wörth zu besuchen, von wo aus ein Rundgang am Rheinufer entlang über eine alte Eisenbahnbrücke letztlich wieder zurück zum Schloss Laufen führt.

3. Das Jungfraujoch

Die 10 schönsten Naturwunder in der Schweiz - 10

Das Jungfraujoch ist eine Stelle im Bergkamm-Verbindungsgrad zwischen dem Mönch und der Jungfrau, zwei Bergen in den Berner Alpen. Mit einer Höhe von 3.466 Metern über dem Meeresspiegel ist das Jungfraujoch eines der beliebtesten Urlaubs- und Skigebiete in der Schweiz. Dazu kann man hier die Aussicht auf mehrere 4000er-Berge genießen. Der hier gelegene höchstgelegene Bahnhof Europas wird jährlich von rund 700.000 Touristen angefahren.

4. Der Wasserfall in Brübach

Die 10 schönsten Naturwunder in der Schweiz - 8

Die Sehenswürdigkeiten der Schweiz sind oftmals naturnah. Besonders häufig findet man unter diesen Sehenswürdigkeiten auch solche Naturwunder wie Wasserfälle. Einer dieser Wasserfälle ist der Wasserfall in oder bei Brübach. Hier ist es die Thur, die in der Felsegg eine ganz besondere Naturschönheit zeigt. Erst auf einem Prallhang hinabreißend stürzt sich die Thur dann über den Wasserfall, um schließlich wieder in ruhigere Bahnen zu gelangen. Den schönsten Blick auf den Wasserfall kann man von der Thurbrücke oder auch Brübacherbrücke aus erhaschen. Wer in der Nähe ist, sollte einen Besuch auf jeden Fall einplanen.

5. Der Gornergletscher

Die 10 schönsten Naturwunder in der Schweiz - 6

Wer an die Schweiz und ihre Sehenswürdigkeiten denkt, denkt natürlich auch ans Skifahren. Und an Gletscher. Denn gerade im Bereich der Schweizer Alpen gibt es den einen oder anderen Gletscher, der es in sich hat. Einer davon ist der Gorbergletscher. Dieser liegt im Monte-Rosa-Massiv und ist mit einer Länge von 12,9 Kilometern der drittlängste Gletscher in den Alpen. Die Fläche des gesamten Gletschersystems wird auf rund 52 Quadratkilometer geschätzt, was den Gornergletscher zum zweitgrößten zusammenhängenden Gletschersystem der Alpen macht. Oberhalb des Gletscherkamms steht auf 2.883 Metern über dem Meeresspiegel die Monte-Rosa-Hütte, eine wunderbare Möglichkeit, einzukehren, wenn man den Weg hier hinauf bestritten hat.

5 weitere Naturwunder, die wir euch wärmstens ans Herz legen können:

Die Wolfsschlucht bei Wolfenschiessen

Die Wolfsschlucht ist eines der unbekannteren Naturwunder in der Schweiz. Und doch einen Abstieg wert. Auf geführten Touren kann man in die Schlucht hinabsteigen. Mal über geschwungene Pfade, mal durch Wasser watend, mal sich an Klippen abseilend. Hier wartet das absolute Abenteuer und das garniert mit einer ganz besonderen Naturnote. Wer schon immer einmal eine Schlucht erkunden wollte, sollte die Wolfsschlucht auf jeden Fall in seine To-do-Liste aufnehmen.

Die Täuferhöhle zu Bäretswil

Auf 910 Metern Höhe im Wald gelegen ist die Täuferhöhle, die auch Holenssteinhöhle genannt wird, ein Naturwunder mit historischem Charakter. Ihren Namen trägt die Täuferhöhle, da sie der religiösen Bewegung der Täufer im 16. Jahrhundert Unterschlupf gewährt hat. So hat man bei Untersuchungen in der rund 40 Meter breiten, 30 Meter tiefen und teilweise bis zu 4 Meter hohen Höhle Besteck und bemalte Kacheln gefunden. Die religiöse Bewegung der Täufer wurde zu jener Zeit verboten und mit dem Tod bedroht. Wie viele Mitglieder der Bewegung sich hier versteckt gehalten haben und ob gar ihr Mitbegründer, der Täufer Felix Manz, sich hier versteckt gehalten hat, wie manche behaupten, ist nicht bewiesen. Heute kann man die Höhle von einem nahe gelegenen Parkplatz aus über einen Wanderweg erreichen und besichtigen.

Die Teufelskirche bei Kollbrunn

Im Ursprung Tüfels Chilen genannt ist die Teufelskirche eine Schlucht, die heute ein Naturschutzgebiet ist, in der an einem Wasserfall Tuffstein entsteht. Dieser kommt zustande durch ein Zusammenspiel von Wasser, Moos und dem Kalk, der durch das Wasser aus dem Stein herausgewaschen wird. Über Jahrzehnte wurde der Tuffstein hier abgebaut, was dem Ort bis heute sein Aussehen und den stufenförmigen Charakter gegeben hat. Es wird zuweilen behauptet, dieser Ort wäre ein von Geistern behafteter „Kraftort“. Wie der Name „Teufelskirche“ zustande kommt, ist bis heute nicht abschließend geklärt. Fakt ist aber, dass diese Schlucht schon immer Grundlage für Mythen und Legendenbildungen in der Umgebung der Schlucht war. Auf einem gut angelegten Wanderweg kann man die Schlucht im Rahmen eines Tagesausfluges bequem erkunden. Da es sich hier um ein Naturschutzgebiet handelt, sollte es selbstverständlich sein, dass man bei der Erkundung dieser Sehenswürdigkeit auf dem Wanderweg bleibt.

Die Töss und der Töss-Wasserfall

Die Töss ist ein schöner Fluss, der sich durch eine Region mit teilweise erheblichen Höhenunterschieden schlängelt, eine Vielzahl kleiner Wasserfälle bereithält und schließlich mit einem wirklich großen Wasserfall begeistern kann. Unweit dem Ort, an dem die Töss und die Hintere Töss zusammentreffen, findet man den Töss-Wasserfall. Vom nahe gelegenen Wanderweg aus muss man einen gut 25 Meter tiefen Abstieg wagen, um dem Wasserfall so nah wie möglich zu kommen. Doch der Weg über einen kaum erkennbaren Wanderpfad, über rutschige Steine, Laub und Moos lohnt sich. Denn wenn man in der grottenartigen Felsformation oberhalb des Wasserfalls angekommen ist, hat man einen wunderschönen Ausblick auf den Wasserfall und den Fluss selbst.

Das Hagheerenloch

Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten im oberen Tösstal ist das Hagheerenloch, eine Höhle hinter einem Wasserfall. 46 Meter lang und 17 Meter breit ist die Höhle, die nahe Bauma gelegen ist. Einst soll die Höhle den Burgherren der Umgebung als Verlies gedient haben. Andere Legenden reden auch hier davon, dass die Täufer sich in Zeiten der Verfolgung versteckt haben sollen. Da die Höhle zu gut der Hälfte von einem kleinen See bedeckt ist und der Rest des Höhlengrundes durchaus lehmig und schlammig daherkommt, müsste die Höhle damals anders ausgesehen haben. Hier würde sonst kein Mensch für längere Zeit Unterschlupf finden, auch nicht, wenn er auf der Flucht ist. Vor allem, da das obere Tösstal auch andere Höhlen im Angebot hat, die zwar deutlich kleiner, aber für längere Aufenthalte auf jeden Fall gastlicher aufgestellt sind.

Auf dem Weg zum Hagheerenloch kommt ihr auch an anderen Gubeln, also Aushöhlungen hinter Wasserfällen, vorbei, die teilweise prächtig anzusehen sind. Manche von ihnen sind regelrecht erschlossen und mit Hinweisschildern versehen. Andere muss man sich „erkämpfen“, indem man dem Flusslauf bis zum entsprechenden Wasserfall folgt und erst bei einem Blick hinter den Wasservorhang dann sehen kann, ob hier eine entsprechende Höhle oder Gubel vorhanden ist oder eben nicht.

Natürlich haben wir auch traumhaft günstige Angebote für die Schweiz, die ihr euch mal angucken solltet.

Schweiz-Angebote


Keinen Deal mehr verpassen!

Zum Newsletter oder beim WhatsApp Alarm anmelden oder App runterladen und auf Smartphone oder Tablet installieren, auf Wunsch Reisealarm einrichten und immer als einer der ersten über die besten Angebote Bescheid wissen. Die App gibt’s kostenlos im Apple App Store, im Google Play Store oder bei Amazon. Alle Infos zu unserer tollen App mit dem praktischen Reisealarm gibt’s im passenden Infoartikel: HIER KLICKEN!.

Die 10 schönsten Naturwunder in der Schweiz - 4
Die 10 schönsten Naturwunder in der Schweiz - 2
Die 10 schönsten Naturwunder in der Schweiz


Die 10 schönsten Naturwunder in der Schweiz