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Als Papageienbotschafter einen Monat in Costa Rica

Ein Deal von , 7. Sep. 2016 16.30 Uhr

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Das erste Mal erfuhr ich von The Ara Project - Costa Rica auf der Seite der Urlaubspiraten: Durch einen Videokontest und ein anschließendes Voting bestand die Möglichkeit, einen Monat als Volontär in einem Erhaltungs-Projekt für Papageien in Costa Rica zu gewinnen. Ich war sofort Feuer und Flamme und wusste, dass ich die Chance nutzen und das Projekt unterstützen möchte, denn ich war schon immer begeistert von jeglichen Vogelarten und wollte selber etwas zum Erhalt dieser Tiere beitragen. Gemeinsam mit einer Freundin drehte ich also ein Video und schaffte es tatsächlich unter die Top 5 und schließlich sogar unter die Top 3. Ich war meinem Traum, nach Costa Rica zu gehen so nahe, als ich letztendlich beim Voting ausschied. Ein paar Tage lang war ich sehr traurig, nicht gewonnen zu haben, aber dann entschloss ich mich, eigenständig nach Costa Rica zu reisen, um das Projekt und somit die Papageien zu unterstützen, was sich als die beste Entscheidung entpuppte.

Meine Reise begann am 14. Juli 2016 in Bremen, von dort aus ging es nach München, nach New York, nach San José und dann im Bus nach Punta Islita, einer kleinen Stadt am pazifischen Ozean in Costa Rica, wo sich das Ara-Projekt befindet. Nach meiner langen Reise wurde ich dort herzlich von Sam und Sarah, dem Direktor und der Managerin des Projektes und den anderen Volontären und dem Side Manager Tom begrüßt und aufgenommen.

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Man wohnt auf dem Gelände des Projekts in einem gemütlichen Haus mit drei anderen Volontären, die von überall auf der Welt zum Projekt gekommen sind, um den Papageien zu helfen. Der Tag startet mit dem Vorbereiten des Frühstücks für die Vögel. Da wir vier Volontäre waren, teilten wir uns immer so auf, dass zwei Leute die Futter- und Wasserschüsseln in den Käfigen entleerten und säuberten, während die anderen beiden ca. 13kg Obst und Gemüse schnitten und für die verschiedenen Käfige abwogen und aufteilten. Dazu kommen Eier, Bohnen, verschiedene Nüsse und Vitamine. Die frei lebenden Vögel bekommen eine geringe Menge an Sonnenblumenkernen an einem Baum hochgezogen, welche sie sich bei Bedarf holen können. Nachdem das Essen auf die Käfige der Scarlet Macaws (rote Papageien) und der Great Green's (grüne Papageien) verteilt wurde, gibt es täglich verschiedene Aufgaben für die Volontäre, wie z.B. Gartenarbeit, einen Damm im nahegelegen Fluss bauen, Käfige reinigen, Spielzeuge für die Papageien bauen und generall alles was zur Verbesserung sowie Vereinfachung der Arbeit im Projekt beiträgt.

Eine weitere Fütterung der Papageien gibt es mittags um 14 Uhr, danach werden meistens angefangene Aufgaben vom Vormittag fertiggestellt. Nach der Arbeit bietet es sich an, gemeinsam mit den anderen Volontären die Gegend zu erkunden. Schon auf dem Weg zum Strand gibt es zahlreiche Vogel- und Pflanzenarten sowie Kapuziner- und Brüllaffen in den Bäumen (besonders zwischen den Mangos) zu sehen. Es gibt viele Wanderwege in der Gegend, die zu atemberaubenden Aussichtspunkten führen. Mit etwas Glück kann man Schuppentiere, Ameisenbären, Waschbären oder sogar Schlangen, Taranteln und Skorpione sehen. Mein Lieblingsort war aber tatsächlich der Strand, denn dort konnte man bei schönstem Wetter am besten den Tag ausklingen lassen, schwimmen gehen, oder auch Surfen lernen. Das Hotel Punta Islita bietet außerdem Aktivitäten wie Ziplining oder Horsebackriding an.

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Am Abend haben wir abwechselnd immer zu zweit für die Gruppe gekocht und zusammen gegessen. Es ist total interessant, denn so lernt man schnell leckere Gerichte aus anderen Ländern kennen. Nach dem Essen haben wir Spiele gespielt, Filme geguckt oder einfach nur zusammen gelacht und über Ereignisse des Tages geredet. Am Wochenende hat man als Volontär anderthalb Tage frei. Jeden Samstag fährt eine Gruppe in die Stadt Samara, um dort für die Woche einzukaufen. Man hat aber auch Zeit, sich die Stadt anzuschauen und etwas zu unternehmen. Wir waren außerdem meistens auch am Freitagabend in Samara, zum Karaoke oder zur Reggae-Night, welche an einer Bar direkt am Strand ist. Man konnte sich viel mit den Einheimischen (Ticos) austauschen, über ihre Kultur lernen oder sein Spanisch verbessern.

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Unsere Gruppe bestand aus Side Manager Tom aus England, Tierarzt-Praktikantin Molly aus New York, Naturhaus-Erbauer Jeremy aus Illinois, Praktikantin Sophie aus Kalifornien, Volontär Julia aus Illinois, Volontär Filiz aus Bulgarien, Volontär und Tierarzt Marcus aus Deutschland, Mitarbeiter Fabio aus Costa Rica und meiner Wenigkeit.

Ich bin unheimlich dankbar für den Monat in Costa Rica, den ich gemeinsam mit den anderen beim Ara Projekt erleben durfte. Ich habe Menschen kennengelernt, die für immer in meinem Herzen bleiben werden und Erfahrungen gesammelt, die mir wahnsinnig viel für meinen weiteren Lebensweg gebracht haben. Es ist ein tolles Gefühl, seinen Teil zum Tierschutz und -erhalt beizutragen und den Papageien dabei so nahe zu sein und sie in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen. Ich hatte eine unvergessliche Zeit, den besten 19. Geburtstag und konnte viele neue Eindrücke und Erinnerungen sammeln. Ich kann jedem, der sich für Tiere interessiert, gerne in der Natur ist und sich nicht vor harter Arbeit scheut, ein Volontariat beim Ara-Projekt empfehlen.

Pura Vida a Costa Rica

Traut euch!

Vielen Dank an die Urlaubspiraten, dass ihr dieses Projekt untestützt und ich es durch euch kennenlernen konnte.

Lisa


Wir können es natürlich verstehen, wenn auch ihr jetzt Lust auf Costa Rica bekommen habt. Wir haben euch aktuelle Angebote zusammengestellt. Klickt einfach auf den Button.

Nach Costa Rica


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