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5 Dinge, die du vor deinem Sri Lanka Aufenthalt unbedingt wissen solltest

Ein Deal von , 7. Jul. 2017 14.31 Uhr

Der folgende Artikel ist von Ani und Julian von wavesnbackpack geschrieben.

Sri Lanka, die atemberaubende Insel im indischen Ozean, besticht voller Diversität mit grünen Hügellandschaften, kraftvollen Wellen und knatternden Tuk-Tuks. Der folgende Artikel ist von Anika und Julian von wavesnbackpack geschrieben, die gerade ein eBook zu Sri Lanka veröffentlicht und sich somit nach ihrem Aufenthalt noch viel mit der tränenförmigen Insel beschäftigt haben.




1. Adams Peak ist viel mehr als nur ein Pilgerweg


Vor unserem Reiseantritt haben wir den ein oder anderen Artikel über den heiligsten aller Pilgerwege für Buddhisten in Sri Lanka gelesen - den Adam’s Peak oder auch Sri Pada Mountain genannt. Was hier aber oft nicht zur Sprache kam, neben all den Strapazen und müden Beinen am nächsten Tag, ist die unglaubliche Aussicht die all das entlohnt.


Im Örtchen Dalhousie um 2:30 startete unser Abenteuer “Aufstieg zum Adams Peak”.

Wir hatten absolut keine Idee, was uns hier erwartet und beruhigten uns selbst immer wieder mit den Worten “das kann ja nicht so anstrengend werden”. Viel weit entfernter hätten wir nicht liegen können:


Die verschiedenen Klimazonen, die man zu den über 5000 Stufen bis zum Gipfel des Adam’s Peaks in 2243 m Höhe passiert, haben uns regelrecht zu schaffen gemacht.


Am Anfang frohen Mutes und mit einer ordentlichen Portion Motivation schwand mit jeder Stufe die Kraft und Anstrengung und die Orientierungslichter des Gipfels kamen und kamen gefühlt kein Stück näher. Mit der Restenergie und riesiger Vorfreude im Gepäck schafften wir es schlussendlich doch pünktlich zum Sonnenaufgang. Was uns dort oben am Plateau bot, übertraf jedoch jede Vorstellungskraft! Das erste Sonnenlicht des Tages stieg Minute für Minute auf, durchbrach die Dunkelheit und zeigte uns an, wo wir uns genau befanden - über dem Tal, welches in sekundenschnelle in leuchtendem Grün erhellte, während die vorbeiziehenden Nebelwolken wichen und die warme Sonne die Berge in sattes Orange einfärbte. Solch ein mystisches Gefühl, während im Hintergrund laute Gebete ertönten.


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2. Das Kopfwackeln


Eine Ab- und Aufwärtsbewegung des Kopfes sowie die Kopf-Schüttelbewegung kennen wir Europäer. Kopfschütteln und -nicken ist uns also ein Begriff. In Sri Lanka stößt man jedoch auf eine etwas irritierende Form der Gestik und zwar eine schwenkende Kopf-Bewegung, die uns an vielen Stellen überforderte, da wir nicht wussten, diese zu deuten. Situationsbedingt kann diese Form mehrere Bedeutungen haben.

  • So kann das Kopfwackeln eine zaghafte Zustimmung bedeuten, wie zum Beispiel beim Feilschen des Preises für die Tuk-Tuk-Fahrt.
  • Auf die Frage, ob der Zug denn nun von Gleis 9 abfährt, könnte es aber auch “vielleicht” oder “ich weiß nicht recht”, genauso viel wie “ja, definitiv” bedeuten.

Merkt euch hier einfach: Das Kopfwackeln sollte hier immer mit einem positiven Gefühl assoziiert werden. Nicht selten triffst du Einheimsche, die deiner Frage mit einem Kopfwackeln und riesen Grinsen im Gesicht entgegnen. Missverständnisse sind hier vorprogrammiert :)

Wir haben die Theorie aufgestellt, dass diese in Indien typische Bewegung ihren Ursprung in den ständig wackeligen Transportmitteln wie die alten, klapprigen Busse und Züge hat. Klingt zwar für uns plausibel, ist aber höchstwahrscheinlich nicht korrekt :)



3. Zugfahrten sind wahrlich ein Highlight


Wo wir gerade beim Zugfahren sind. In Deutschland sind Züge Mittel zum Zweck - in Sri Lanka hingegen stellen Zugfahrten nicht nur ein sehr günstiges Fortbewegungsmittel dar, sondern bieten jedem Reisenden die Möglichkeit, in Sri Lankas Kultur einzutauchen. Die ausrangierten, kanadischen Züge haben die “open door policy” wohl eigens interpretiert und bieten so tolle Aussichten auf das Meer oder saftig grüne Teeplantagen.


Wir empfehlen daher jedem, der nach uns reist, möglichst viele Strecken mit dem Zug hinter sich zu legen. Erwirb am besten eine zweite oder dritte Klasse Ticket, denn hier erlebst du Sri Lankas Gesellschaft. Fliegende Händler, die in Zeitungspapier eingewickelte pikante Kottu Rottis verkaufen und Sänger, die gute Laune verbreiten. All das erlebst du beim Zugfahren in Sri Lanka.


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Tipp: Lass dir nicht die frische Ananas mit Chili entgehen!



4. Elefantenhäusern (auch -Waisenhäusern) sollte man kritisch gegenübertreten


Ob in Thailand, Kambodscha oder Sri Lanka - an jeder Ecke werden Touristen gelockt, um auf Elefanten zu reiten. Ob in den Tempeln von Ang Khor mit Elefanten die Ruinen zu bestaunen oder durch den Dschungel in Sri Lanka zu reiten. Natürlich hat das Flair und klingt anfangs vielleicht interessant. Doch genau das hat seinen Preis und leider bezahlen hierfür die alten Vierfüßler selbst.


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5. Surfen


Ok, Julian wusste das schon vorher, da es unter anderem ein ausschlaggebender Faktor für unsere Entscheidung für Sri Lanka war, aber für Ani war das Surfen eine komplett neue Erfahrung. Neben all dem tollen Inland, bietet Sri Lanka ebenso wunderschöne Wellen und alles, was das Surfer-Herz begehrt.


Im Süden versprechen Hikkaduwa, Mirissa und als Anfänger Weligama gute Surf-Bedingungen. Wenn der Süden vom jährlichen Monsun heimgesucht wird, klart der Osten auf und bietet beste Möglichkeiten in Arugam Bay. Somit kann man in Sri Lanka ganzjährig surfen.

5 Dinge, die du vor deinem Sri Lanka Aufenthalt unbedingt wissen solltest

Du planst gerade deine Sri Lanka Reise oder denkst darüber nach Flüge zu buchen?


Deine nächste Reise wartet auf dich



Ani und Julian haben vor Kurzem ein eBook veröffentlich mit vielen Tipps zu der wunderschönen Insel. Hiermit kannst du vor Ort nicht nur bares Geld sparen, sondern auch sicher gehen, dass du die schönsten Ecken siehst.

Hier geht’s zum Sri Lanka eBook



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